Donnerstag, 11. Dezember 2008

5500 km in drei Tagen

... und das noch nicht einmal mit dem Flugzeug, sondern quasi doch zu Fuß. Wenn ich das ins Kilometerspiel eintragen könnte, dann würde ich schon als Einermannschaft aufsteigen können.
Natürlich bin ich diese Strecke nicht gelaufen, sondern ich habe sie gelesen. Das Buch von Tom McNab heißt schlicht und ergreifend „Trans Amerika“ und ist eines von der Sorte, die man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Es handelt sich allerdings um einen Roman, der auf einem realen Rennen aufbaut. So fand im Jahre 1928 erstmals dieser Lauf quer durch die Vereinigten Staaten von Los Angeles nach New York statt. Im Buch selber wird das Ganze um 3 Jahre verlegt, die Anzahl der tatsächlichen Läufer verzehnfacht und Figuren geschaffen, die so nie existierten. Aber dennoch kann man sich natürlich insbesondere wenn einem das Laufen nicht ganz fremd ist, sehr gut in diese Figuren hineinversetzen und mit ihnen mitlaufen. Der Autor selbst war im Übrigen Leichtathletik-Trainer, so dass seine Schilderungen durchaus von Sachverstand durchdrungen sind.
Ich fand die Lektüre so spannend, dass ich mich schon beim Laufen aufs Lesen gefreut habe. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient.
Martzel Reich-Sachsenwilli

Dienstag, 4. November 2008

Ich mache den Schwan

Alle anderen Blog-Freunde beschreiben ihre Lauferfahrungen und -erfolge und da ich momentan eher weniger laufe, kann ich nicht mit Erfolgsmeldungen dienen. Was macht man in einem solchen Fall, man beschreibt die schönen Dinge des Alltags.
Ich nehme doch mal an, dass alle den Witz von dem Frosch kennen, der sich für einen Schwan hält? Nein?! Na gut, dann noch mal eine kurze Version:
Ein Frosch mit einer roten Badehose sitzt auf einem Seerosenblatt und trällert lauthals vor sich hin: "Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan!"
Da kommt eine Ente daher geschwommen und sagt zum Fröschlein: "So ein Schnulli (daran merkt man, dass es eine sächsische Ente ist), Du bist ein Frosch und kein Schwan!"
Worauf der Frosch seine rote Badehose so manipuliert, dass die Ente einen Blick hineinwerfen kann und sie vor lauter Staunen sagt: "Mein lieber Schwan!!!!"
Was hat nun diese zugegebenermaßen alte Witz (was ja an sich zu mir passt) mit mir zu tun? Welcher Läufer kennt das nicht, da läuft man mit enganliegendem Beinkleid durch Feld und Flur und nicht nur entgegenkommende Damen schauen einem genau in den Schritt. Die Damen bekommen dann ganz schnell glasige, verträumte Augen, wohingegen die Männer sich öfter gelb verfärben, denn gelb ist ja bekanntlich die Farbe des Neides. Sollte man eine statistische Erhebung machen, so würde ich mal behaupten, dass mindestens jede zweite Person den Blick an diese bestimmte Stelle heftet. Köstlich ist es dabei zu beobachten, welche Blicktechniken es doch gibt, vom kurzen verschämten bis zum gierigen langen.
Nun begab es sich dieser Tage, dass der Prozentsatz "Spanner" exorbitant hoch war, als ich durch den Auwald hechelte. Die Blicke waren diesmal so zahlreich und intensiv, dass ich stutzig wurde und selbst in einem unbeobachteten Moment einen Kontrollblick riskierte. Und meine Äuglein erblickten im Schritt eine sagen wir mal ungewöhnlich heftige Auswölbung an pikanter Stelle. In purer Freude, dass mich die Natur so üppig ausgestattet hat, fiel es mir plötzlich wie Schuppen aus den Haaren, mein MP3-Player war verrutscht und bildete nun quasi den natürlichen Fortsatz dessen, was ohnehin schon da ist. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lief ich nun wissenden Auges auf die nächsten "Begutachter" zu, bevor ich mit einem beherzten Griff alles wieder richtig einordnete, wobei mir besagter Frosch wieder einfiel........

Montag, 22. September 2008

... und wieder dicke da!

Es ist ja wohl keine Frage, warum viele Amerikaner (also nicht die essbaren, vom nichtkannibalistischen Standpunkt aus gesehen) so dick sind, das liegt eindeutig an diesem Fast-Food. Nun bin auch ich Opfer dieser Ernährung geworden und habe doch ganz schön dran zu tragen. Drei Wochen Staaten haben mir ca. 5 Kilo gebracht, natürlich dadurch verstärkt, dass an Laufen nicht zu denken war. Und das verrückte ist, das Zeug klebt einem am Alabasterkörper, dass es schon nicht mehr feierlich ist.
OK, der Winter naht und da muss man sich ein kleines Polster anlegen, aber gleich so. Und wenn man dann noch die Ergebnisse der Vereinskollegen liest, da kommt das schlechte Gewissen gleich doppelt hoch. Wie ich jetzt im Auewald gesehen habe, haben die ja inzwischen so einige Wege verbreitert. Ob das wegen mir ist?????

Freitag, 1. August 2008

Ich bin dann auch mal weg.....

...allerdings nicht auf dem Pilgerweg, schließlich bin ich ja ein Heide (und das nicht nur heide).
Und im Gegensatz zu David werde ich im Urlaub NICHT laufen, also rennen.
Macht keinen Blödsinn hier, bin dann wahrscheinlich ab 10.September wieder online.

Montag, 14. Juli 2008

Jahresrückblick

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und entsprechend einer alten Tradition ist es an der Zeit, zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Was hatte ich mir nicht alles für das Jahr 8 meiner ruhmreichen Laufkarriere vorgenommen?! Ich wollte möglichst eine neue PB über die Marathondistanz erzielen, möglichst gleiches über die 10-er Kurzstrecke und eventuell in der Stadtrangliste platziert sein.
Ziel eins wurde erreicht, mit dem Zweiten sieht man zwar angeblich besser, aber bei nur einem Wettkampf über diese Distanz konnte das nichts werden und die Stadtrangliste wird mich höchstwahrscheinlich auch in diesem Jahr nicht sehen.
Keine Angst, liebe(r) Leser, ich leide nicht an Demenz, zumindest merke ich noch nichts davon. Mit Recht kommt der Einwand, dass das Jahr ja noch einige Läufe bietet und doch ist das Laufjahr für mich im Prinzip vorbei.
Da ich es ja in diesem Jahr schon geschafft habe, in eine neue Altersklasse aufzusteigen, wird dieser Triumph über den menschlichen Körper und Geist auch noch touristisch belohnt. Und so werde ich mit meiner lieben Angetrauten die ersten drei Augustwochen im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen. In diesem Bush-Land haben die Laufschuhe definitiv Ruhe vor mir. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat (und vielleicht dem einen oder anderen Lauf weit ab sinnvoller Pulswerte) müssen wir dann noch eine Woche beim Nichtstun von diesen Strapazen entspannen. Im September könnte ich dann voll angreifen, aber können allein reicht nicht aus, denn dann lauern medizinisch indizierte Laufpausen (Schleimhaut-Laser-Show).
Wahrscheinlich kann ich dann also ab Mitte oder Ende Oktober wieder in ein strukturiertes Training einsteigen und dann beginnen, die Grundlagen für 2009 zu legen.
Und um mich schon mal gaaaaaaaaaaaaanz weit aus dem offenen Fenster zu lehnen (open windows), da steht als Hauptereignis der SM auf dem Plan. SM steht weder für eine Frau, deren Idealgewicht 1 kg beträgt (mit Urne), also die Schwiegermutter, noch für anders geartete Sexualpraktiken, sondern für den Super-Marathon am Rennsteig. Wie schon der Marathon in Stockholm werde ich auch diesen Lauf mit meinem Schwager gemeinsam bestreiten und gemeinsam wissen wir noch überhaupt nicht, wie wir diese Strecke überstehen sollen.
So, nun ist es raus und ich komme aus der Nummer auch nicht wieder raus.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Schwedenhappen aus Leipzig

Mein erster Auslandsmarathon (wenn man mal von dem in München absieht) sollte mich nach Stockholm führen und von diesem Lauf sollen ja angeblich viele Läufer schwärmen. Gleich vornweg, ich kann die Begeisterung für den Lauf nur bedingt teilen, für die Stadt als solche aber schon.
Es gibt sicherlich eine ganze Reihe von Besonderheiten beim Stockholm-Marathon und eine davon ist, dass man sich spätestens am Tag nach dem Lauf schon für den nächsten anmelden kann. Spontan fällt mir kein zweiter Lauf ein, bei dem das auch der Fall wäre.
Natürlich ist der Marathon nicht so ganz billig, aber bei einem Auslandsmarathon sind es eher die Kollateral-Kosten, die den Preis nach oben treiben:
- Marathon: 75 Euro
- Flug (Germanwings ab Schönefeld): 200 Euro
- Parkplatz in Schönefeld: 19 Euro
- Hotel (4 Sterne, taktisch günstig gelegen): 600 Euro (4 Nächte)
- Transfer Stockholm Flughafen- City und zurück: ca. 20 Euro
- Stadtrundfahrt Stockholm: ca. 35 Euro
- Zusätzliche Kosten (Essen, Einrittsgelder, etc): ca. 300 Euro
Also insgesamt ist da doch der Silbersee-Lauf etwas preiswerter.
Stockholm ist aber auf jeden Fall eine Reise wert, ein wirklich unvergleichliches Flair umgibt diese Stadt und die Wassernähe (1/3 der Stadtfläche) ist natürlich ein Traum. Als preiswert allerdings kann man Stockholm nicht bezeichnen und es war weitaus schwerer als erwartet, eine Gaststätte zu finden, die das Reisebudget nicht extrem in die Höhe treibt. Und so haben wir in diesen 4 Tagen zweimal beim Italiener und zweimal beim Spanier gesessen und gegessen.
OK, aber es soll ja um den Lauf gehen.
Als wir in Stockholm gelandet waren, war mein erster auch laut geäußerter Eindruck: Welch flaches Land…., das sollte sich als fundamentaler Blödsinn herausstellen.
Unmittelbar nach dem Check-In ging es zur Marathon-Messe am altehrwürdigen Olympia-Stadion von 1912. Obwohl die Läuferzahl auf 18000 limitiert war, ist diese Messe nicht wesentlich größer als die beim Leipzig-Marathon und das war eigentlich schon die erste Enttäuschung. Es gab einen exorbitant großen Kleiderbeutel mit völlig konträr dazu befindlichem Inhalt, der da aus einer Umhängetasche (IKEA?), einem Basecap, einem Pflaster, einem Schwamm und jeder Menge Werbung bestand. Letztere meist in Schwedisch, aber auch teilweise in englisch. Die Startnummernausgabe verlief völlig problemlos und mir wurde noch in lupenreinem deutsch von einer asiatisch aussehenden Schwedin alles Gute gewünscht.
Die am Vortag stattfindende Nudelparty haben wir uns geschenkt, obwohl das Ganze sicher sehr interessant gewesen wäre, denn am gleichen Tag und im selben Zeitrahmen fand im Olympiastadion ein KISS-Konzert statt.
Der Start des Marathon sollte 14:00 Uhr erfolgen, was einen als Tourist vor die Frage stellt, wie man bis dahin die Zeit totschlagen soll. Ein spätes Frühstück wurde fabriziert, dann folgte noch ein Abstecher in den nächsten Shop, um Vorstartverpflegung und ebensolche fürs Begleitpersonal zu bunkern. Noch eine knappe Stunde auf dem Hotelbett ausgestreckt und es ging endlich los zum Start.
Wir (also mein Schwager und ich) wollten den Lauf gemeinsam bestreiten, uns schloss sich dann noch eine befreundete Läuferin an und da mein Schwager keine Bestzeit angegeben hatte, mussten wir wohl oder übel aus dem letzten Block (von insgesamt 6) starten.

Die Sonne knallte unbarmherzig auf den Asphalt, die Stimmung unter den Läufern war aber mindestens genauso sonnig. Wir Deutsche stellten mit knapp 1000 Läufern das drittgrößte Kontingent und alle Nationen wurden in der Landessprache begrüßt, sehr nett. Als auf die Frage des schwedischen Roman Knoblauch nach den Debütanten um uns herum nahezu alle Finger in die Höhe gingen, ahnten wir schon fast, was auf der Strecke auf uns zukommen sollte.
Ungefähr 8 Minuten nach dem Startschuss ging es dann auch für uns los und vom Olympiastadion weg führte die Strecke auf eine sehr schön breite Straße, so dass das Überholen, was wir vom Start bis ins Ziel praktizieren sollten, noch einigermaßen funktionierte. Eine erste Begegnung mit unseren Frauen klappte reibungslos, aber nach ca. 2 Kilometern wurde aus der breiten Straße (3 Spuren in jede Richtung) eine verdammt schmale (nur noch eine Spur je Richtung), was logischerweise zum Stau führte. Die Läufer irrten teilweise kreuz und quer über die Straße und einer dieser Verirrten trat mir dabei voll in die Wade. Glücklicherweise konnte ich mir den Schmerz aber herauslaufen.
Die erste Getränkestation haben wir verpasst, Vorwegweiser gab es nämlich nicht. Die Temperaturen lagen im Bereich von 25 bis 30 °C und da kann einen so ein Missgeschick schon nerven.
Die gefühlte Geschwindigkeit lag deutlich über der tatsächlichen, was natürlich am ständigen Hin und Her lag, verbunden mit heftigen Tempowechseln, was einem ordentlichen Ergebnis ja sehr abträglich sein soll.
Getränkestation 2 wurde dann ausgemacht und wie immer bei solchen Veranstaltungen stürzen die meisten Läufer auf den allerersten Tisch. Wir suchten uns immer einen ziemlich am Ende heraus, aber auch da musste man zwingend stoppen. Getränke (furchtbar dünnes Iso und Wasser) gab es sehr viel, so dass eine Dehydrierung nicht zu befürchten war.
Geplant war ein 6-er Schnitt, aber durch das ständige Gehüpfe lagen wir am Anfang etwas außerhalb dieses Plans, wurden aber leicht schneller, denn so ein wenig lichtete sich das Feld, aber wirklich nur wenig. Da 2 Runden zu laufen waren, die allerdings nicht ganz identisch sind, wollten wir einer Überrundung entgehen, was uns auch gelungen ist, denn der Sieger benötigte immerhin auch 2:16 für die furchtbar wellige Strecke.
Kurz nach der Halbmarathon-Marke merkte ich, dass mein Schwager leicht aber stetig beschleunigte. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass ich dazu keinerlei Lust hatte und so fungierte ich als Bremse. Endlich gab es etwas zu essen, schon fast vergorene Bananen wurden von netten Helferinnen mit der Hand aus Eimern (?) gereicht, sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte Hunger. Bei der nächsten Getränkestation brauchte ich dann einen Becher Wasser, um meine klebenden Hände wieder einigermaßen sauber zu bekommen. Bananen sollte es dann nur noch ein einziges Mal geben, nach meinem Geschmack etwas wenig. Auch die Gemüsebrühe bei km 32 war eine völlig neue Erfahrung für mich, die ich aber unbeschadet überstanden habe. Der gewaltigste Anstieg (schon zum zweiten Mal) auf die Västerbröm-Brücke tat in der zweiten Runde schon deutlich mehr weh als in der ersten, aber trotz der Strapazen überwog doch die Vorfreude, denn unten wartete eine Samba-Band mit leicht bekleideten Tänzerinnen. Und schließlich läuft ja das Auge mit….
Auf den letzten Kilometern übernahm ich dann wieder das Ruder in unserer 2-Mann-LG und endlich war es geschafft, wir liefen ins altehrwürdige Olympiastadion (1912) von Stockholm ein. Unsere Frauen wurden gesichtet und wir durchbrachen erhobenen Hauptes und lächelnd das Ziel. Eine ziemlich schwere Medaille wurde uns in die Hand gedrückt, leider ohne Band. Aus dem Stadion raus gab es für jeden eine Flasche Wasser, dann wurden uns die Laufchips abgenommen (es gab prinzipiell nur Leihchips) und wir bekamen ein T-Shirt und einen Beutel mit Verpflegung. Im Zielbereich selber gab es Wasser, Iso und Bier, sowie Würstchen.
Zwei Bier (2,5 %) später wankten wir dann aus dem Nach-Ziel-Bereich und unseren Frauen entgegen.
Bilanz: sehr gleichmäßig durchgelaufen, über 42 km nur überholt, mit 4:12:49 fast exakt 6-er Schnitt
Angetreten sind 14680 Läufer, durchgekommen 13542, wir liegen auf Platz 5902 bzw. 5903 (Frauen mit eingerechnet)

Donnerstag, 22. Mai 2008

ABBA, Volvo und IKEA

....fallen einem sicher spontan ein, wenn man an Schweden denkt. Und natürlich auch solche Personen wie Astrid Lindgren, Olof Palme, Alfred Nobel oder der A-Klasse umwerfende Elch..
Als Leipziger hat man ja auch eigentlich ziemlich viel mit den Schweden zu tun, auch wenn man nicht unbedingt auf das Knäckebrot von Wasa schwört. Aber schließlich sind die schwedischen National- und unsere Stadtfarben identisch, vor den Toren der Stadt befindet sich die Gedenkstätte für den gefallenen Schwedenkönig und als heimatverbundener Freund des Gerstensaftes erblicke ich das Antlitz eben dieses Königs des Öfteren.
So richtig gute Marathon-Läufer hat Schweden eigentlich noch nicht hervorgebracht oder mir fällt halt spontan bloß keiner ein. Aber einen Marathon-Lauf gibt es dort und der ist nach Wahl der Sportler der Schönste weltweit und an eben diesem werde ich am 31. Mai (also exakt einen Tag nach dem Weltuntergang) teilnehmen, weswegen ich auch in diesem Jahr schweren Herzens auf den Silbersee verzichte.
Die Anmeldung für den Lauf ist völlig unproblematisch übers Netz möglich und diese Anmeldung war schon am Folgetag des Stockholm-Marathon 2007 möglich. Selbst über einen Anbieter ein Hotel gebucht, gerade noch rechtzeitig einen Billigflieger ergattert und so nehme ich den ersten Auslandsmarathon am letzten Maisamstag unter die Füße.
Es wird ein absoluter Erlebnislauf werden, denn die Strecke ist angeblich nicht sonderlich leicht und ich außerdem mit meinem Schwager zusammen laufen will.
Und um wieder auf ABBA zu kommen, ich möchte dort nur ungern mein Waterloo erleben und dabei ist es mir auch egal, dass nur the winner takes it all. Aber ich knowing me, knowing you und will auch keinen auf dancing queen machen, so dass alle nur mamma mia sagen. Nein, ich sage thank you fort he music, knabbere unterwegs ein paar chiquititas und werde ansonsten einen auf flügellahmer fernando machen.
Man erwarte also bitte nicht, dass ich der LG zu Ruhm und Ehre verhelfe, das hat sie ersten schon und von mir ist da ohnehin nichts zu leisten.
Mit der Teilnahmebestätigung bekommt man übrigens eine 4 seitige deutschsprachige Broschüre mitgeschickt, die alle wichtigen Informationen beinhaltet. So ist beispielsweise die Nutzung des Nahverkehrs vom 29.-31. Mai für Läufer kostenfrei, wo gibt es denn noch soetwas.
Ich werde jedenfalls vom Lauf berichten, egal ob es einer wissen will....