<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139</id><updated>2011-10-19T20:27:29.721+01:00</updated><title type='text'>Willi rennt</title><subtitle type='html'>Wären die Langsamen schneller, dann wären die Schnellen langsamer...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>38</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-791872431786255040</id><published>2011-09-26T10:45:00.001+01:00</published><updated>2011-09-26T12:53:03.829+01:00</updated><title type='text'>Berlin zum Träumen</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Berlin-Marathon - einfach nur ein Traum&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich begebe mich gezielt an diesem frühen Sonntag-Morgen an den Start, mit mir tummeln sich noch Zehntausende andere Läufer und alle sind sie kribbelig. Ich versuche, mich kurz einzulaufen und dehne anschließend meine Muskeln und Sehnen. Der Zeiger der Uhr scheint sich heute extrem langsam zu bewegen, aber endlich ist es soweit, der Lauf wird gestartet. Schön ruhig und gleichmäßig laufen, ja nicht zu schnell angehen..&lt;br /&gt;Und da geschieht es, ich werde derb von hinten gerempelt und knalle auf den Asphalt. Da ich jedoch sturzerprobt bin, gelingt es mir, mich einigermaßen sauber abzurollen und ich bleibe wohl von Verletzungen verschont. So im Aufrappeln erhasche ich noch einen Blick auf einen Läufer, der sich hämisch grinsend nach mir umdreht und dann im Gewühl verschwindet. Ok, eine Rempelei kann bei den Massen schon mal passieren, aber dann entschuldigt man sich ja wohl wenigstens, oder. Gerade kann ich noch seine Startnummer erkennen, es ist die 13. Na Klasse, bloß gut, dass ich nicht abergläubisch bin. Und wieso ist dieser Kerl eigentlich hier hinten, mit der Startnummer muss es doch ein Spitzenläufer sein?? Wahrscheinlich hat der verpennt und versucht nun, nach vorn aufzuschließen.&lt;br /&gt;Ist mir aber offen gesagt völlig egal, was er ist, mit mir nicht, mein Herr. In mir kocht die Wut und ich nehme extrem angefressen die Verfolgung auf. Natürlich kann ich mit dem nicht mithalten, also muss ich ihn möglichst früh stellen und ähnlich wie früher bei den Trickfilmen mit Hase und Wolf denke ich so bei mir: Nu Sajetz, nu pagadi!!!!&lt;br /&gt;Mein Glück und sein Pech ist, dass er ziemlich groß ist und pechschwarze Haare hat, so kann ich ihn ziemlich gut ausmachen und hetzte immer Slalom laufend hinter ihm her. Vorbei an der Goldelse geht die Hatz, durchs Brandenburger Tor auf den Pariser Platz, ich habe ihn immer fest im Visier, der muss sich bei mir entschuldigen, dieser Schnösel. Jetzt bloß nicht nachdenken, ich bin viel zu schnell angegangen, ich laufe weit über meine Verhältnisse, das wird sich noch rächen, aber das ist mir völlig egal, ich will diesen Knallkopp zur Rede stellen, falls ich noch ein Wort rausbekomme. &lt;br /&gt;Wieso sind meine Leute eigentlich nicht an der Strecke, schon der dritte Kontrollpunkt, an dem keiner steht? Ach ja, ich liege ja weit vor der Zeit, die ausgemacht war. Wenn das so weiter geht, dann werden sie mich wohl bald mit Blaulicht zum Ziel fahren oder schlimmstenfalls in der schwarzen Taxe, lange halte ich das Tempo nicht mehr durch. Nein, es hat keinen Zweck mehr, das war eben der Halbmarathon und ich bin so schnell, dass ich noch nicht mal die Zeit erkenne, die Beine wollen einfach nicht mehr, es ist aus. Da dreht sich dieser Mensch doch noch einmal nach mir um, wieder dieses fiese Grinsen auf der Fisage, aber wohl auch ein wenig Angst. Und dieses Grinsen wirkt auf mich wie eine Injektion mit Dopingmitteln, ich fühle mich wie kurz nach dem Zähneputzen, ich bekomme die zweite Luft und jage weiter hinter diesem Rempler her. &lt;br /&gt;Es sind immer weniger Läufer, die ich vor mir habe. Ich muss nicht mehr so viel ausweichen und komme jetzt viel besser voran. Eins muss der Neid meinem Freund ja lassen, laufen kann der. Neben mir fährt plötzlich jemand auf dem Fahrrad und ich bekomme endlich mal was zu trinken, bisher sind mir diese Plastebecher immer gleich runtergefallen. Das Wetter meint es gut mit mir, der Himmel bewölkt sich zusehends und es beginnt ein leichter Nieselregen, das ist mein Wetter.&lt;br /&gt;Wie jetzt, war das eben die Marke mit 35 Kilometern? Und wo zum Kuckuck ist mein Hase, den ich mal eben fix zur Rede stellen wollte, ich sehe ihn nicht mehr, kann das sein, ich bin doch so schnell. Fix am Straßenrand zwei Bananen organisiert und das Tempo ein wenig forciert, eigentlich bin ich ja schon klinisch tot, aber diese Wut wirkt Wunder. Da vorn laufen vier Männer, aber da ist er auch nicht dabei. Mein Gott, jetzt ist es wohl aus, mir wird schwarz vor Augen. Aber nein, es sind vier Schwarz-Afrikaner. Spielerisch schließe ich zu ihnen auf, grüße höflich und frage sie in aller Form, ob sie nicht einen großen, schwarzhaarigen Läufer gesehen hätten. Ich blicke in ungläubige, schmerzverzerrte Gesichter, und bekomme keine ordentliche Antwort. Ich versuche es im lupenreinen Sächsisch, in hochdeutsch, in gestammeltem Englisch, mit russischen Brocken, nischt, die sagen einfach nichts.&lt;br /&gt;Als ich so ein bis zwei Kilometer neben denen her gelaufen bin, wird mir das Ganze zu albern, mein Mann kann nur vor denen sein, also los. Ich verabschiede mich in aller Freundschaft und laufe etwas schneller, meine vier Freunde brechen in hemmungslose Traurigkeit aus, die müssen mich schnell sehr lieb gewonnen haben. Nein, das kann doch wohl nicht sein, dieser Kunde da vorne auf dem Motorrad, mit dieser blöden Fernsehkamera, der nimmt mir absolut jede Sicht. Und wie ich auch laufe, ob links oder rechts, der lässt mich einfach nicht vorbei.&lt;br /&gt;Die Menschen an der Strecke sind einfach unglaublich, die jubeln mir zu wie verrückt, das war in Hamburg bei meinem ersten Marathon noch nicht der Fall. Ich glaube, ich breche gleich zusammen, aber ich laufe so dicht an den Zuschauern lang, dass mir immer wieder einer auf die Schultern haut, und jeder Schlag bringt mich weiter nach vorn. &lt;br /&gt;Komisch, denke ich noch so bei mir, das sieht doch glatt aus, wie der Kurfürstendamm, da müsste doch bald das Ziel sein. Wenn ich mich nicht täusche, könnte doch eine neue Bestzeit bei dieser Rennerei rausspringen, aber was zum Teufel ist das? Links und rechts stehen Zuschauer und in der Mitte ist die Straße gesperrt, was soll ich denn jetzt machen? Ich will stehen bleiben und nach dem Weg fragen, aber die Beine gehorchen einfach nicht mehr, die laufen einfach immer weiter. Und so renne ich halt genau in die Absperrung rein, die glücklicherweise nachgibt und sich sanft um meine Hüften schlingt. Da sehe ich auch eine Uhr, die 2:05 anzeigt, so kann man sich täuschen, also Essig mit Bestzeit. Es ist schon 5 Minuten nach 2, 9.00 Uhr bin ich losgerannt, also habe ich mehr als 5 Stunden gebraucht, die Zeit ist wie im Fluge vergangen, Wahnsinn. &lt;br /&gt;Plötzlich stülpt mir einer ein Netz oder so was über, Mikrophone strecken sich mir entgegen und auf mich wird pausenlos eingeredet. Ich höre nur immer wieder die gleichen Wortfetzen, die wie Streckenrekord oder Weltrekord klingen. Sollte das am Ende die Zeit gewesen sein und nicht die Uhrzeit, völlig unmöglich?? Ich habe mindestens 5 Minuten bis zum Start gebraucht, also wäre ich unter 2 Stunden gerannt????&lt;br /&gt;Und da geschieht es, im Überschwang der Gefühle dreht sich die ganze Welt um mich herum. Wildfremde Menschen nehmen mich auf ihre Schultern und lassen mich immer wieder hoch leben. Mit Mühe kann ich die beiden Bananen im Magen festhalten und werde endlich auf eine Liege gelegt, wo sich sofort 3 liebreizende Damen meiner annehmen. Sie kneten meine müden Knochen herrlich angenehm durch und ich entschlummere ganz sanft.&lt;br /&gt;Plötzlich werde ich an der Schulter gerüttelt. Ist ja schon gut, ich komme ja zur Siegerehrung und Pressekonferenz, muss bloß erst mal die Augen aufbekommen.&lt;br /&gt;Als ich meine Äuglein endlich aufschlage, da steht meine liebe Frau vor mir, rüttelt sanft an meiner Schulter und sagt mir, dass der Marathon in 2 Stunden anfängt und ich jetzt besser aufstehen sollte. Alles nur geträumt, so ein Mist, dabei war doch alles so schön.....&lt;br /&gt;Aber selbst der Traum ist schon 10 Jahre alt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-791872431786255040?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/791872431786255040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=791872431786255040&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/791872431786255040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/791872431786255040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2011/09/berlin-zum-traumen.html' title='Berlin zum Träumen'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-4258033253076233828</id><published>2011-07-18T11:49:00.003+01:00</published><updated>2011-07-18T13:30:29.900+01:00</updated><title type='text'>alternative Brustvergrößerung</title><content type='html'>Ein Trend, der wenn man den Medien (auf sächsisch Mädschn) glaubt schon jahrelang in der Wohlstandsgesellschaft zu verzeichnen ist, ist der zu plastischen Operationen. Viele lassen sich ihre Problemzonen behandeln und merken gar nicht, dass ihre eigentliche Problemzone auf dem Hals und zwischen den Ohren sitzt, oder aber neben ihnen im Bett liegt. Der häufigste Eingriff insbesondere beim starken Geschlecht (also den Frauen) ist nun die Brustvergrößerung.&lt;br /&gt;Durch mein nicht mehr gasnz so intensives Lauftraining habe ich ja freie Ressourcen und so habe ich in Zusammenarbeit mit einer holländischen Firma ein revolutionäres Konzept entwickelt. Es ist eine ganz neue Methode, die eine Brustvergrößerung bei Frauen völlig überflüssig macht, selbstverständlich klappt das nicht bei allen Frauen, aber doch bei einem relativ hohen Prozentsatz.&lt;br /&gt;Diese völlig neue, revolutionäre Methode funktioniert nicht bei Frauen, die:&lt;br /&gt;- eine Brustvergrößerung bzw. –wiederherstellung aus medizinischen Gründen machen lassen,&lt;br /&gt;- den Eingriff machen lassen, um das eigene Selbstbewusstsein zu steigern,&lt;br /&gt;- sich bessere berufliche Chancen von einer größeren Oberweite versprechen.&lt;br /&gt;Frauen, die sich zu einem Eingriff aus den oben genannten Gründen entschließen, bleibt auch weiterhin nur die schon bekannte Methode, sich unters Messer eines erfahrenen plastischen Chirurgen zu legen.&lt;br /&gt;Und ich empfehle diesen Frauen auch ausdrücklich, an dieser Stelle die Lektüre abzubrechen, denn diese Frauen sind wirklich nicht die Zielgruppe, die ich erreichen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt die immer noch relativ große Gruppe der Frauen übrig, die an sich mit ihrem Busen ganz zufrieden sind, bei denen aber der Partner darauf drängt.&lt;br /&gt;Kurz gesagt sind es also die Frauen, die ihrem Partner ein Geschenk machen wollen oder die aber so lange von dem Mann an ihrer Seite genervt werden, bis sie sich um des lieben Friedens Willen unters Messer legen.&lt;br /&gt;Nun, liebe Frauen, wenn Ihr denn nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen wollt und diese Perlen der Schöpfung nicht einfach davonjagt (was sie zweifellos verdient hätten), dann lassen Euch neueste Forschungsergebnisse aufatmen.&lt;br /&gt;Ihr könnt dem Mann an Eurer Seite, dessen Verstand eher zwischen den Beinen, in den Augen und vor allem in seinen Händen liegen muss, diesen Beweis Euren abgrundtiefen Zuneigung erbringen und müsst Euch doch nicht der Gefahr aussetzen, die nun mal jeglicher chirurgischer Eingriff für Euch mit sich bringt.&lt;br /&gt;Entwickelt wurde diese phantastische, neue Methode zusammen mit der niederländischen Firma bmw, jegliche Ähnlichkeit mit der deutschen Automobilindustrie wurde durch die Kleinschreibung vermieden. Diese Abkürzung steht auch nicht für Bayerische Motorenwerke, sondern schlicht und ergreifend für brainless men &amp; women.&lt;br /&gt;Entsprechend des Firmennamen haben wir uns auf den Standpunkt gestellt, dass erst mal überhaupt nichts feststeht. Nachdem feststand, dass nichts feststand, wurde das Ziel klar und deutlich definiert, das Ziel ist eindeutig die größere Oberweite einer Frau. So weit, so gut.&lt;br /&gt;Nun haben wir uns aber mal von einer ganz anderen, bisher völlig unbeachteten Seite dieser Problematik genähert. &lt;br /&gt;Man kann das Problem sehr deutlich beschreiben durch den alten griechischen Satz oder Ausspruch: Panta rei, was ja bekanntlich heißt, alles fließt. Selbstverständlich ist das in Bezug auf die weibliche Brust nicht wortwörtlich zu nehmen, aber man könnte es auch so auslegen, dass alles relativ ist&lt;br /&gt;Die Frage, ob eine Oberweite als üppig bezeichnet werden kann oder nicht, das liegt doch wohl im Auge des Betrachters. &lt;br /&gt;Und als man diese Sichtweise entwickelt hatte, ging uns sofort ein Licht auf und wir entwarfen ein erstes Modell. Wenn etwas relativ ist, also vom Betrachter abhängig ist, im Auge des Betrachters liegt, dann muss man demzufolge nur selbiges Auge modifizieren.&lt;br /&gt;Das erste Modell war also eine Brille, die über eine besondere Tiefenschärfe verfügte, die weibliche Brust also viel größer erscheinen ließ, als sie wirklich war. Durch einen geschickten Schliff der Brillengläser wurde bei einem Betrachtungsabstand von 0,4534 Meter gewährleistet, dass in der Tat nur die weibliche Brust vergrößert wurde, während der Rest des Körpers in den natürlichen Proportionen erhalten blieb.&lt;br /&gt;Da diese Brille aber sehr unbequem war, wurde sie noch vor dem echten Praxistest durch entsprechend äquivalente Kontaktlinsen ersetzt.&lt;br /&gt;Allerdings bewährte sich dieses System in der Praxis überhaupt nicht, denn sobald sich eine männliche Hand der weiblichen Brust näherte, wurde die Hand dummerweise genauso vergrößert, was den Effekt hatte, dass die schöne große Brust von unsäglichen Pranken einfach überdeckt wurde. &lt;br /&gt;Aber aus Rückschlägen lernt man ja auch immer, wenn man ganz offen dafür ist. Unser  Forschungsteam suchte also einen holländischen Coffeeshop auf und inmitten des ganzen dort herrschenden Nebels kam uns doch schließlich die Erleuchtung.&lt;br /&gt;Und wieder gingen wir von der ja schon bestätigten Erfahrung aus, dass alles relativ sei. Bei der Brille wurde die Brust nur optisch vergrößert, es trat also der Pseudoeffekt einer Brustvergrößerung auf. Phantastisch war aber die Tatsache, dass diese Methode keinerlei Nebenwirkungen für die Frau hatte. Und noch viel besser war, dass der Vorgang reversibel war, also nicht von Dauer. Denn was bitte schön würde denn passieren, wenn sich die Frau auf Wunsch des Mannes Ihren Vorbau ausbauen lässt, dieser Schuft sie dann aber trotzdem einfach sitzen lässt und der neue Partner der umgebauten Dame mehr auf die Verlockungen der Ebene steht? Das würde ja bedeuten, erneuter Eingriff, nur diesmal in die andere Richtung. Und das kann ja dann ständig hin und her gehen, das hält doch die stabilste Brust nicht aus.&lt;br /&gt;Aus diesem Gedankenspiel aber wurden Parameter festgelegt, die schließlich zur Lösung dieses gordischen Knotens führten. &lt;br /&gt;Der Frau sollte keinesfalls ein Schaden zugefügt werden, das war oberstes Gebot. Der Vorgang der Vergrößerung sollte, wenn er denn überhaupt durchgeführt würde, auf jeden Fall problemlos umkehrbar sein.&lt;br /&gt;Die Lösung lag so nahe und doch hat es noch ziemlich gedauert. So lange nämlich, bis eines schönen Tages über die Relativitätstheorie von Einstein sinniert wurde.&lt;br /&gt;Wenn denn alles relativ ist und wenn denn der Mann gerne eine größere Brust seiner Lebensabschnittspartnerin hätte, dann solle man doch diesem den aktiven Part übertragen und nicht wie bisher der Frau.&lt;br /&gt;Was liegt also näher, als eine relative Brustvergrößerung durchzuführen? Der Mann sieht zwar relativ gut, aber noch besser fühlt er mit den Händen. Was muss man also tun, um ihm das Gefühl zu geben, eine ziemlich große Brust in den Händen zu halten?&lt;br /&gt;Richtig, man vergrößert nicht die Brust der Frau, sondern nur die Relation, also verkleinert man die Hände des Mannes, so einfach ist das.&lt;br /&gt;Dazu bricht man die einzelnen Fingerknochen und das doppelt, kürzt die entsprechenden Sehnen und Muskeln, schneidet die überflüssige Haut ab und fügt alles entsprechend wieder zusammen.&lt;br /&gt;Dieser Eingriff ist problemlos auszuführen, dabei noch völlig schmerzfrei und ohne jegliches Risiko, für die Frau.&lt;br /&gt;Und endlich können die Männer ihren Wunsch nach einer größeren Oberweite ihrer Frauen quasi selbst in die Hand nehmen, was kann es schöneres geben.&lt;br /&gt;Aus mir völlig unverständlichen Gründen ist diese Operation zumindest momentan in Deutschland verboten, selbst in Holland praktizieren nur ganz wenige Ärztinnen diese revolutionäre Methode. Und selbst in China, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, kämpfen wir noch immer um die entsprechenden Genehmigungen, ich verstehe die Welt nicht....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-4258033253076233828?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/4258033253076233828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=4258033253076233828&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4258033253076233828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4258033253076233828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2011/07/alternative-brustvergroerung.html' title='alternative Brustvergrößerung'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-3413921204299845223</id><published>2011-06-07T12:39:00.001+01:00</published><updated>2011-06-07T12:41:10.372+01:00</updated><title type='text'>Heiweh to häll</title><content type='html'>Obwohl ich es eigentlich nicht mag, wenn unsere schöne, deutsche Muttersprache immer weniger benutzt wird, bleibe ich doch mal mit dem Blogtitel in der Tradition des letzten, der auch schon einen Musiktitel als Vorbild hatte. Zum einen dürfte diesen Titel jeder kennen (von den ganz jungen mal abgesehen) und zum anderen beschreibt er perfekt das sonntägliche Erlebnis.&lt;br /&gt;Aber immer schön eines after dem anderen. Im letzten Urlaub lernten wir eine alleinstehende Dame aus Potsdam kennen, die seit dem Reiseende immer mal wieder drängelt, wir mögen uns doch mal bei ihr sehen lassen. Und da ich ja sehr gern das Angenehme mit dem Nützlichen verbinde, genügte ein kurzer Blick in den Laufkalender, um alle Klarheiten zu beseitigen. Am ersten Juni-Sonntag sollte der Schlösser-Marathon stattfinden und da dieser Lauf landschaftlich sehr reizvoll sein sollte, wurde dort kurzentschlossen die Teilnahme gebucht. Es sollte dieses Jahr die 8. Auflage dieser Veranstaltung geben und da die Zahl der Marathon-Läufer auf gleichbleibend niedrigem Niveau geblieben war, wurde der Marathon kurzerhand gestrichen und neben dem Halbmarathon noch ein 10 km-Lauf integriert. Soweit, so schlecht, aber da ich momentan ohnehin von der Trainingsdecke her den Halben überstehen kann, kam mir das ganz entgegen. Die Anmeldung über davengo klappte reibungslos, allerdings blieb bis zum Schluss die endgültige Bestätigungsmail aus. Aber da ich in der Starterliste auftauchte, bin ich doch relativ entspannt gewesen.&lt;br /&gt;Überhaupt nicht zur Entspannung trug allerdings das Wetter bei. Hatten wir am Mittwoch noch leichten Regen bei Temperaturen um die 15°, so explodierte dieser Temperaturwert am Lauf-Tag auf das Doppelte. Der Samstag vor dem Lauf war an Unproffessionalität nicht zu überbieten und das kam so. Die Anreise nach Potsdam barg keinerlei Probleme, Hotel schnell gefunden und von dort gleich erst mal zur Startnummern-Ausgabe gelaufen (knappe 2 km). Eine Mini-Laufmesse musste natürlich komplett durchlaufen werden, wie das halt immer so ist, die Ausgabe der „Startunterlagen“ erfolgte sehr zügig. Die Qualität selbiger allerdings ist grenzwertig. Ein labberiges Baumwoll-Shirt und die Nummer nebst Wegwerf-Zeitmesschip waren alles, was zu bekommen war. OK, der Preis ist mit 25 Euro natürlich auch sehr human. Zurück zum Hotel gelaufen und anschließend mit der Bekannten 3 (in Worten drei) Stunden bei brütender Hitze durch den Schlosspark getigert, da hatte ich schon gar keine Lust mehr, am nächsten Tag dort lang zu rennen.&lt;br /&gt;Am Tag des Rennens ganz gemütlich vom Hotel zum Start geschlendert, dort im Stadion eine Runde eingelaufen und schon war ich total durchgeschwitzt, der Planet knallte unbarmherzig. Zum Start ging es sehr eng zu, denn laut Veranstalter waren es über 3000 Meldungen und die Straße war ziemlich schmal. Der Beginn war ganz ordentlich, das Feld sortierte sich aber nie richtig ein, es war ständig ein Überholen und überholt werden. Wegen der Temperaturen beschloss ich spontan, ohne Zeitkontrolle und nur nach Gefühl zu laufen. Bereits nach 3 km mussten die Ersten gehen und ab Kilometer 5 hatten die Sanitäter immer mal wieder Kundschaft. Landschaftlich reizvoll ist die Strecke zweifellos, aber damit ist der Reiz schon beinahe erschöpft. Das Streckenprofil ist ziemlich anspruchsvoll, immer mal wieder gab es gefühlt steile Anstiege und auch der Streckenbelag war nicht so toll, denn es gab Kopfsteinpflaster und vor allem unebene, furchtbar staubige Parkwege. Der Schatten hielt sich sehr in Grenzen, so dass der Lauf doch schon ziemlich heftig war, das Heftigste natürlich waren die Temperaturen. Das Einzige, was man neben den vielen Sehenswürdigkeiten noch als reizvoll bezeichnen konnte, das waren die Streckenposten, fast ausschließlich junge und überwiegend nicht unattraktive Postinnen. Ich weiß, wer das noch wahr nimmt, der hat Reserven, aber dazu stehe ich auch. Die Versorgung unterwegs war im Großen und Ganzen ok, auch wenn an den letzten Getränkestationen kaum noch Becher zur Verfügung waren, und dabei war ich gerade mal so im Mittelfeld. Auch das Befüllen der Becher (wie meist die ungeliebten Plastik-Becher) war sehr eigenartig anzusehen. Denn als es an einem einzigen Verpflegungspunkt Cola gab, wurde selbige aus den Flaschen in einen Bottich gegossen und von dort direkt mit den Bechern geschöpft, ohne Handschuhe, versteht sich. Die Begeisterung an der Strecke hielt sich extrem in Grenzen und wurde im Wesentlichen durch Leute gestellt, die Beziehungen zu einem oder mehreren Läufern hatten. Kurz vor dem Einlauf ins Stadion begegnete ich noch einem Vereinsmitglied (stemi), er hatte die Sprintstrecke absolviert und nach 2:06 lief ich einigermaßen entspannt durchs Ziel. Die Nachzielverpflegung war nicht erwähnenswert, Duschen und Startbeutelausgabe (die Startbeutel waren im Übrigen profane Plastetüten) kann ich nicht beurteilen, da ich im Hotel geduscht und mich auch dort umgezogen habe.&lt;br /&gt;Fazit: Potsdam ist eine Reise wert und den Schlösserlauf sollte man, wenn überhaupt, nur als Stadtbesichtigung betreiben, auch wenn es nicht ganz so warm ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-3413921204299845223?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/3413921204299845223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=3413921204299845223&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3413921204299845223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3413921204299845223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2011/06/heiweh-to-hall.html' title='Heiweh to häll'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-8929687042062957264</id><published>2011-04-19T07:39:00.001+01:00</published><updated>2011-04-19T07:39:58.333+01:00</updated><title type='text'>on the road again</title><content type='html'>Nach einem komplett wettkampffreiem Jahr 2010 und langsamem Aufbau von etwas, was im entferntesten an „Form“ erinnert, sollte nun am Sonntag eine Art Comeback erfolgen. Zunächst überwog die Freude, dass ich wieder längere Strecken laufen kann und mir somit die halbwegs geglückte Teilnahme an einem Halbmarathon bevorstand. Aber als ich dann die Startnummer abholte und erst recht am Sonntag selbst kam große Wehmut auf, denn ich wollte auf der eigentlich falschen Strecke starten. Nach 25 Marathons und einem Supermarathon sollte es nun erstmalig die „Kurzstrecke“ sein, irgendwie schon ein ganz komisches Gefühl.&lt;br /&gt;Ich war mir schon ziemlich sicher, die Strecke zu überleben und da der Mensch ja Ziele braucht, fixierte ich für mich auch gleich mal drei. &lt;br /&gt;1. Ankommen, wobei von vornherein klar war: Aufgeben ist keine Option&lt;br /&gt;2. Möglichst unter 2 h bleiben, schon weit anspruchsvoller für mich&lt;br /&gt;3. Vor Fischer-Art bleiben&lt;br /&gt;Dem Leistungsgedanken völlig konträr stand die Form meiner Anreise, ich kam mit dem Fahrrad. Auch ansonsten gab es schon im Vorfeld genügend Argumente, die ich beim Scheitern meiner Mission anführen könnte. Meine Arbeitsstätte hatte eine Einladung zum Spendenlauf erhalten und da die Führung meines Hauses das nicht leisten konnte, erklärte ich mich spontan zur Teilnahme bereit. Für jeden „Prominenten“, und als solcher galt ich an dem Tag, spendierten die Stadtwerke als Hauptsponsor 50 Euro für das Myelin-Projekt. Wenn also der Strom wieder teurer wird, da bin ich auch dran Schuld, weil sie wegen mir halt solche Ausgaben hatten. Also stand ich schon 11:00 Uhr zum ersten Mal am Start und ging mit den anderen Promis und vielen „Normalen“ auf die mörderische 4 km Strecke. Und da versuchte ich schon einmal, ein wenig in Tritt zu kommen. Anschließend wurde im VIP-Bereich ein wenig entspannt. Sehr interessant waren die Reaktionen der Zuschauer. Durch ein gestiftetes T-Shirt war ich zweifelsfrei als Prominenter gekennzeichnet und wenn die Groupies einen da entdeckten, sah man quasi das Gehirn hart arbeiten: „Ein Prominenter, aber wer zum Teufel ist das denn?“&lt;br /&gt;Dann wurden noch die Marathonis bei Abschluss der ersten Runde bejubelt, der Zieleinlauf der ersten drei verfolgt und dann sollte es auch für die Halben auf die Reise gehen. Meinen mitlaufenden Schwager traf ich zwar eine halbe Stunde vor dem Lauf, am Start dann aber leider nicht mehr. Auch meine Laufpartnerin kam nicht zum Treffpunkt und so stellte ich mich schon auf einen einsamen Lauf ein. Ich war dann hocherfreut, dass eben jene Dame noch kurz vor dem Start an meiner Seite auftauchte. Am Anfang war es  ein ganz eigenartiger Lauf, denn mein Laufgefühl war völlig daneben.&lt;br /&gt;Vom Gefühl her waren wir auf der Marschroute sub 2 zu schnell, die km-Zeiten sagten aber etwas ganz anderes aus. Das machte allerdings noch nicht so viel aus, denn als einigermaßen erfahrener Läufer wusste ich genau: Am Ende kackt die Ente. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wie bergig doch Leipzig ist, denn meist geht es bergauf. In Höhe des Völkerschlachtdenkmals beklagte sich meine Lauffreundin zum ersten Mal, dass ihr kalt wäre und das bei doch ziemlich hohen Außentemperaturen. Meine Versuche, sie von ihrem Zustand abzulenken, schlugen kläglich fehl und so verschlimmerte sich ihr Zustand immer mehr. Auch eine Temporeduzierung brachte nichts und so gab sie mir kurz nach der Zeitmatte den Auftrag, allein zu laufen. Wirklich schweren Herzens stiefelte ich also allein los und setzte unsere Mission als Einzelkämpfer fort. Da wir uns am Start ziemlich weit hinten eingeordnet hatten, waren wir eigentlich permanent am Überholen, das macht schon ein bisschen wie Spaß. An der „Begegnungstrecke“ Lehmann-Straße sah ich meine Partnerin noch einmal, aber leider hatte sich ihr Zustand nicht gebessert.&lt;br /&gt;Nach Überqueren der Lehmann-Straße, da ging es ja erst mal bergab und man konnte es laufen&lt;br /&gt;lassen. Spätestens als dann die 10-er mit auf die Strecke kamen stellte sich doch noch eine Begleitung ein. Ein junger Mann war immer mal leicht vor und dann wieder leicht hinter mir, jedenfalls hatten wir in etwa das gleiche Tempo. Dadurch war auch mein Ehrgeiz geweckt, weil ich den nicht ziehen lassen wollte. 3 km vor dem Ziel schaute ich dann nach langer Zeit wieder einmal auf die Uhr und plötzlich lag das „Traumziel 2 h“ wieder mehr als nur im Bereich des Möglichen, es war schon fast sicher. Zur Sicherheit aber nochmal ziemlich heftig forciert, einen kreuzenden Läufer verflucht und den Rest des Rennens nur noch geflogen. Im Ziel kurz umgedreht und da kam auch schon der junge Mann, der mich freudestrahlend abgeklatscht und sich dann herzlich bei mir bedankt hat. So hatte ich halt doch noch ein gutes  Werk vollbracht und selbst mit einer Zeit von 1:56:32 meine Ziele alle erreicht. Es hat großen Spaß gemacht und ich habe wieder Blut geleckt. War allerdings mein Anspruchsdenken schon vor der OP relativ gering, so sind meine Ziele jetzt noch viel bescheidener, der Spaß steht an allererster Stelle. Ach ja, das Ziel 3 hat sich quasi von selbst erledigt, er hat das Ziel nicht erreicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-8929687042062957264?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/8929687042062957264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=8929687042062957264&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8929687042062957264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8929687042062957264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2011/04/on-road-again.html' title='on the road again'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-710473945484074715</id><published>2011-03-10T11:53:00.000Z</published><updated>2011-03-10T11:54:07.199Z</updated><title type='text'>mittendrin statt nur dabei</title><content type='html'>Nein, es geht nicht ums Laufen, sondern um ein noch viel ernsteres Thema. Wenn man Natur- oder andere Katastrophen in den Medien verfolgt, dann berührt einen das irgendwie nur ganz am Rande, weil man keinen Bezug zu den Orten und Ereignissen selbst herstellen kann. Vulkanausbruch auf den Phillipinen? Weit weg und außer in der Eifel gibt es bei uns keine Vulkane. Tsunami in Thailand? Da waren wir noch nicht und Tsunamis kenne ich auch nur (glücklicherweise) vom Hörensagen. &lt;br /&gt;Doch genau dieser Kreis des Nichtkennens und des fehlenden Bezugs wurde vor wenigen Tagen durchbrochen, auch wenn uns das Schicksal noch immer gewogen war. Im Februar waren wir in Neuseeland und wie der eine oder andere vielleicht in den Medien verfolgt hat, gab es dort ein ziemlich heftiges Erdbeben in Christchurch. Auf unserer Rundreise durch dieses wundervolle Land, für mich im Übrigen das Schönste, was ich je gesehen habe, waren wir zweimal in dieser bezaubernden Stadt. Der zweite Besuch der Stadt war genau 3 Tage vor dem Erdbeben und wer die Bilder gesehen hat, der wird sich unter Umständen an den eingestürzten Turm der Kathedrale erinnern, dem unbestrittenen Wahrzeichen der Stadt. In dieser Kathedrale sind viele Menschen verschüttet worden, die genaue Anzahl kann logischerweise keiner kennen. Auch wir waren dort drin, denn es fand gerade eine sehenswerte Blumenausstellung statt, die uns sehr gut gefallen hat und die auch perfekt in dieses Gemäuer gepasst hat. Jetzt ist die Kirche hinüber, man geht von mehr als 200 Toten aus und befürchtet, dass ungefähr ein Drittel der Stadt abgerissen werden muss.&lt;br /&gt;Und plötzlich ist das Empfinden ein ganz anderes, denn der Bezug zur Katastrophe ist da. Wir sind dort durch die Straßen gezogen, wir waren in der Kirche, wir haben Dinge gesehen, die vielleicht für immer zerstört sind. Bei den Bildern von der Katastrophe ist es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen und ich habe eine Betroffenheit gespürt, die noch nie so intensiv war. Auch jetzt, mehrere Wochen nach dem Beben, lassen mich die Bilder noch immer nicht los, so dass ich den Blog dazu „missbrauche“, mir die Sache mal von der Seele zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-710473945484074715?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/710473945484074715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=710473945484074715&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/710473945484074715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/710473945484074715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2011/03/mittendrin-statt-nur-dabei.html' title='mittendrin statt nur dabei'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-5166507108491638967</id><published>2010-11-18T10:36:00.001Z</published><updated>2010-11-18T10:38:30.607Z</updated><title type='text'>Der Zahn der Zeit</title><content type='html'>Der Zahn der Zeit nagt ja an uns allen, an manchen stärker und an manchen weniger, aber genagt wird prinzipiell. Auch bei kleinen und großen Laufveranstaltungen ist das ja immer wieder zu beobachten und quasi mit fast allen Sinnen aufzunehmen. Da duftet es meist in den Umkleidebereichen lecker nach Rheumasalbe und Schlangengift, da sieht man modische Tapes und altmodische Bandagen, da hört man Schreckensnachrichten über Krankheiten und Verletzungen, die nicht nur die Teilnahme an der Laufveranstaltung in Frage stellten, sondern beinahe lebensbedrohlich waren. Komischerweise versetzt der Startschuss diese Todeskandidaten so in einen Adrenalinrausch, dass sich meist kurz nach dem Start die Beschwerden nahezu restlos in die schweißgetränkte Luft auflösen.&lt;br /&gt;Ein besonders anschauliches Bild über den nagenden Zahn der Zeit konnte ich vor einigen Wochen im Urlaub „genießen“. In vollkommener Blauäugigkeit ließen wir uns von Freunden zu einer Donaukreuzfahrt überreden. Eine Kreuzfahrt an sich ist ja etwas sehr schönes, man macht eine Rundreise, ohne ständig das Hotel wechseln zu müssen und die Reiseziele waren auch interessant. Schon bei der Anreise und beim Einschiffen (dieser Begriff gewinnt natürlich auch mit zunehmendem Alter an Bedeutung) deutete sich an, was sich im weiteren Reiseverlauf bestätigte. Trotz meiner Zugehörigkeit zur M50 habe ich den Altersdurchschnitt deutlich versaut und nach unten gedrückt. Die meisten Passagiere waren in einem Alter, welches früher für die FDJ-Kreisleitung (eher Greis-Leitung) geeignet gewesen wäre und auch der heimelige Duft aus dem Startbereich eines Laufes war ab und an zu erschnuppern. Natürlich hätte man, wenn man es denn gewollt hätte, auch Krankengeschichten in ungeahnten Dimensionen hören können und der Anblick der orthopädischen Strümpfe blieb uns nur durch die relativ niedrigen Temperaturen erspart. &lt;br /&gt;Aber wie bei den schon erwähnten Laufveranstaltungen mutierten die Delinquenten plötzlich zu temporären Spitzensportlern und zwar immer dann, wenn es ans Essen ging. Da flogen die Unterarmgehstützen im flotten Stakkato durch die Gegend, dass man sich unvermeidlich an die Begegnung mit Hardcore-NordicWalkern erinnert fühlte. Halsbrecherische Überholmanöver mit getunten und tiefer gelegten Rollatoren waren an der Tagesordnung und man hatte ständig zu tun, nicht unter dieses Rollkommando zu geraten. &lt;br /&gt;Diese sportlichen Höchstleistungen müssen aber so anstrengend gewesen sein, dass dann nur noch Wasser als einziges hochgeistiges Getränk konsumiert werden konnte.&lt;br /&gt;Der Vorteil für mich Nesthäkchen war, wir waren meist die einzigen in der Bar und hatten stets die ungeteilte Aufmerksamkeit des Personals.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-5166507108491638967?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/5166507108491638967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=5166507108491638967&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5166507108491638967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5166507108491638967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/11/der-zahn-der-zeit.html' title='Der Zahn der Zeit'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-431372627186827993</id><published>2010-08-30T09:45:00.001+01:00</published><updated>2010-08-30T09:46:36.903+01:00</updated><title type='text'>Rata rata ratatata</title><content type='html'>Die Laufschuh vor mir trägt ein junges Mädchen,&lt;br /&gt;ich würd’ gern wissen, was sie g’rade rennt.&lt;br /&gt;Läuft Sie wie ich ’nen  10-er, läuft Sie jetzt auch g’radeaus,&lt;br /&gt;fängt Sie erst an oder rennt Sie gleich nach Haus’.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was will der alte Kerl da hinter mir nur?&lt;br /&gt;Ich frag’ mich, warum überholt der nicht.&lt;br /&gt;Der hängt jetzt schon seit 7 Kilometern an mei’m Heck.&lt;br /&gt;Was tun, ein Sprint oder ab ins Versteck?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schön, dass ich heut endlich einmal Zeit hab’,&lt;br /&gt;ich muss nicht rasen wie ein wildes Tier.&lt;br /&gt;Ich mach’ kein Tempo, keinen Cross, ich lauf im GA1.&lt;br /&gt;Ein lock’rer Lauf ist wirklich etwas fein’s.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wird mir diese Sache langsam mulmig,&lt;br /&gt;ich brech’ die Trainingseinheit einfach ab.&lt;br /&gt;Ich bleibe einfach stehen, dreh’ mich rum und sage barsch:&lt;br /&gt;„Was schau’n Sie mir denn ständig auf den Ar..m?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mädchen stoppt, die Kleine ist am Ende,&lt;br /&gt;ich habe sie wohl doch zu sehr gehetzt.&lt;br /&gt;Ich muss alleine laufen, habe keinen, der mich zieht,&lt;br /&gt;sie dreht sich rum und starrt mir auf mein ... Knie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Läufer ist vielleicht ja doch ein Netter,&lt;br /&gt;er grüßt mich freundlich, rennt an mir vorbei.&lt;br /&gt;Er wollt’ nicht alleine laufen, deshalb lief er  hinterher,&lt;br /&gt;ich geh nach Hause, denn ich kann nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tschüss, mein Fräulein, weiter gute Läufe,&lt;br /&gt;ich hänge mal noch fix ‚nen 5-er ran.&lt;br /&gt;Der Lauf wird in ’ner halben Stunde auch zu Ende geh’n,&lt;br /&gt;vielleicht wer’n wir uns einmal wieder seh’n.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-431372627186827993?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/431372627186827993/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=431372627186827993&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/431372627186827993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/431372627186827993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/08/rata-rata-ratatata.html' title='Rata rata ratatata'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-1330666481459742128</id><published>2010-05-25T13:34:00.002+01:00</published><updated>2010-05-25T13:53:12.057+01:00</updated><title type='text'>Bratwurstnotstand in Thüringen</title><content type='html'>Da läuferisch bei mir eher nicht viel geht, muss ich mich halt anderen Themen des Alltags widmen, damit hier im Blog nicht zu viele Spinnweben herumhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich widme mich ja unter anderem zwei Hobbys, die eigentlich nur schwer miteinander zu vereinbaren sind. Würde ich den Akademiker raushängen lassen, dann könnte ich auch sagen, dass diese beiden Hobbys diametral zueinander sind, aber wer will das schon. Diese beiden Dinge könnte man mit BwL abkürzen, was aber rein gar nichts mit der Lehre von Angebot und Nachfrage zu tun hat, sondern wie es der Titel schon andeutet, es bedeutet Bratwurst und Laufen.&lt;br /&gt;Insbesondere das gleichzeitige Frönen dieser Leidenschaften gestaltet sich als ausgeprochen schwierig, denn erstens ist eine schöne leckere Bratwurst nicht unbedingt als Läufernahrung während des Laufes geeignet und zweitens stößt der Mensch da schon an physische Grenzen. Die Trägheit der Masse bezieht sich ja beispielsweise nicht (nur) auf einen schwer übergewichtigen Läufer, sondern auf jedes Ob- oder Subjekt, welches sich auf diesem Planeten befindet. Und so kann es durchaus passieren, dass man die Bratwurst während des Laufens in Mundhöhe platziert, sich selbige beim Versuch des Abbeißens aber schon wieder auf Stirnniveau befindet. Je nach Vorliebe hat man also entweder einen roten oder gelbbraunen Fleck auf der Stirn (Senf oder Ketchup).&lt;br /&gt;Nach dem Laufen nehme ich aber so ein Teil gerne, stelle dabei aber schon gewisse Forderungen. Zwingend ist, das gute Stück muss vom Holzkohlegrill kommen. In meiner AK ist das ohnehin egal mit den krebserregenden Stoffen, die angeblich beim Grillen freigesetzt werden. Es muss schmecken und mir schmeckt eine Bratwurst nur, wenn da ordentlich Kohle drunter ist. Kleiner Tipp vom Grillexperten, die beste Holzkohle weit und breit gibt es in der Köhlerei Eisenhammer in der Dübener Heide, keine brennt besser.&lt;br /&gt;Naja, und die nicht nur meiner Meinung nach besten Bratwürste machen unsere Thüringer Freunde.&lt;br /&gt;Auf der Suche nach einem altersgerechten Ausflugsziel für den Pfingstsamstag fiel unsere Wahl auf das sogenannte Mühltal. Das ist ein Tal in der Nähe von Eisenberg, in dem vor vielen, vielen Jahren einmal 10 Mühlen standen und dort ihr Tagwerk erledigten. Heutzutage sind fast alle dieser Mühlen zu Gaststätten und Hotels ausgebaut und ein gut ausgeschilderter Wanderweg sorgt sich darum, auch ja an jeder dieser Mühlen vorbei zu kommen.&lt;br /&gt;Wandern in Thüringen heißt auch automatisch Bratwurst, so glaubte ich in meinem kindlichen Gemüt, aber weit gefehlt. Nicht an einer dieser Kneipen war der (überall vorhandene) Grill in Betrieb, nur Würste aus der Pfanne wurden kredenzt.&lt;br /&gt;Aber ich bitte Euch, Bratwurst aus der Pfanne, das ist doch wie entkoffeinierter Kaffee, wie alkoholfreies Bier, wie Laufen mit 2 Stöcken,.......&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-1330666481459742128?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/1330666481459742128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=1330666481459742128&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1330666481459742128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1330666481459742128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/05/bratwurstnotstand-in-thuringen.html' title='Bratwurstnotstand in Thüringen'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-2947018441861351327</id><published>2010-03-12T10:26:00.002Z</published><updated>2010-03-12T10:40:21.062Z</updated><title type='text'>Laufen macht sauer</title><content type='html'>Wenn man so wie ich ein halbes Jahrhundert und damit den Zenit seines irdischen Daseins hinter sich hat, wird er ein Mitglied einer Zielgruppe, die im Fokus einer mächtigen Berufsgruppe steht, nämlich der Ärzte und Bestattungsunternehmer (was nicht immer 2 verschiedene Personen sein müssen).&lt;br /&gt;Außerdem habe ich (noch) ein wenig mehr Freizeit als sonst üblich, da ich mich zumindest laufenderweise noch von der Öffentlichkeit fern halten muss. Also arbeitet man mal die Vorsorge-Termine bei diversen Ärzten ab, was nicht nur dazu führen muss, dass diese einem das Laufen an sich und das Leben im speziellen vermiesen wollen. Nur ganz kurz zur Vorgeschichte, ohne ins intime Detail zu gehen. Eine lange zurückliegende Untersuchung ergab leichte Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und als der Ärztin meines geringsten Misstrauens in langen Winternächten langweilig war, kam sie beim Aktenstudium auf eben diese Absonderheit. Folgerichtig kam der Satz: "Das müssen wir im Auge behalten!", was bei Hämorrhoiden extrem schwer, bei der Bauchspeicheldrüse aber unmöglich ist. Gefahr besteht wohl vor allem, dass durch Probleme der Bauchspeicheldrüse Zucker droht. Nun bin ich ja ein Süßer, aber Zucker in dieser Form muss ja nun auch nicht sein, also ab zur Beschallung.&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich mir das schenken können, denn als ich dem medizinischen Tonmeister diese hausärtztliche Interpretation kund tat, schüttelte er nur verwundert sein noch gar nicht greises Haupt:&lt;br /&gt;"Laufen Sie noch Marathon?" &lt;br /&gt;"Im Prinzip ja!"&lt;br /&gt;"Dann können Sie auch keinen Zucker bekommen. Wer mindestens zweimal in der Woche richtig schwitzt und sich auspowert, der ist vor Diabetes geschützt."&lt;br /&gt;Endlich eine medizinische Begründung, dass ich wieder laufen MUSS.&lt;br /&gt;Eine zweite kam kurze Zeit später:&lt;br /&gt;"Haben Sie zugelegt?" &lt;br /&gt;Auch da konnte ich nicht widersprechen... ;-(((&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-2947018441861351327?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/2947018441861351327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=2947018441861351327&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2947018441861351327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2947018441861351327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/03/laufen-macht-sauer.html' title='Laufen macht sauer'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-616142358219044367</id><published>2010-02-16T12:09:00.002Z</published><updated>2010-02-16T12:27:08.063Z</updated><title type='text'>Wounded Knee</title><content type='html'>Keine Angst, es folgt kein Exkurs in die Schlachtgeschichte der amerikanischen Ureinwohner, auch wenn diese natürlich äußerst interessant ist. Aber diese ist so sehr von großen Siegen wie auch vernichtenden Niederlagen geprägt, da würde ein kleiner Blog gar nicht ausreichen. Ich sage ja auch immer, die einzige Armee der Roten, die nie besiegt wurde, das ist und bleibt die NVA, aber das ist wieder ein anderes Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, es folgt eine minimale Krankengeschichte über einen minimalinvasiven Eingriff. Da junge Leute ja auch mal Glück haben müssen, passte mein OP-Termin für die Arthroskopie fantastisch zwischen die Tage, an denen aufgrund der Straßenglätte nicht nur das Streusalz sondern auch der Gips zur Neige ging, und die Meniskopathie konnte planmäßig durchgeführt werden. Der Anfang war etwas holprig, aber zum Zeitpunkt des Goldenen Schnittes lief alles hervorragend. Der Metzger meinte dann auch anschließend, es wäre ein Meniskusschaden wie aus dem Lehrbuch gewesen. Naja, keiner ist so schlecht, dass er nicht wenigstens noch als schlechtes Beispiel dienen könnte.&lt;br /&gt;Das einzig Störende war die Drainage, aber die musste ich glücklicherweise nur eine Nacht ertragen. Die Fäden (jeweils einer für die beiden Schnittchen) wurden schon 5 Tage nach der OP entfernt, nach einer Woche wurde von 2 auf 1 Krücke (Unterarmgehstützen, um die offizielle Bezeichnung zu verwenden) umgestellt, jetzt geht es zumindest daheim ganz ohne.&lt;br /&gt;Von der Nadel bin ich auch weg, diese blöde Spritzerei war ganz schön nervig. Stich Dir mal in den Bauch, wenn man so gut wie keinen hat. Also Carsten würde da vor ein unlösbares Problem gestellt....&lt;br /&gt;So, nun habe ich noch knapp 2 Wochen BKK-Urlaub, Physiotherapie geht nachher los und irgendwann kann ich dann vielleicht wieder auf die Piste. Das Fernziel ist der Leipzig-Marathon, aber da natürlich der 4 km AOK-Nordic Walking Wettbewerb....&lt;br /&gt;Nein, keine Angst, da müsste ich vorher nicht zum Physio sondern zum Psycho. Außerdem darf ich da gar nicht mimachen, ich bin ja in der BKK....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-616142358219044367?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/616142358219044367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=616142358219044367&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/616142358219044367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/616142358219044367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/02/wounded-knee.html' title='Wounded Knee'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-1107060661492668703</id><published>2010-01-18T10:37:00.002Z</published><updated>2010-01-18T10:40:05.363Z</updated><title type='text'>Mein erster Marathon (auf der "falschen" Seite)</title><content type='html'>Tja, nach 25 absolvierten Marathon-Läufen wechselte ich nun am Samstag erstmalig die Fronten und stand als Helfer an der Strecke. Es galt, den traditionsreichen Team-Marathon an ganz anderer Stelle neu zu starten und da sich unser Verein dieser Aufgabe angenommen hat, wollte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zum Gelingen leisten.&lt;br /&gt;Der Arbeits-Tag begann wie vom Organisationskomitee festgelegt 8:00 Uhr im Clara-Zetkin-Park, wo die verschiedensten Arbeiten zu erledigen waren (Autos entladen und frei schieben, Getränkekisten transportieren, Tische und Bänke transportieren und aufstellen, Stellfläche für den Grill frei schaufeln, …). Schließlich kam dann eine Anforderung, den engagierten Schneepflug aus dem Schnee zu bugsieren, denn der hatte sich fest gefahren. Ich glaube, dieser Schneepflug war das einzige Manko an unserer Veranstaltung, denn gebracht hat er unter anderem wegen völlig abgefahrener Reifen und sagen wir mal grenzwertigen Fahrkünsten seines Lenkers nur sehr wenige Effekte.&lt;br /&gt;Schließlich rückte die Startzeit immer näher und alle nicht benötigten Helfer standen im Startbereich und schickten die 43 Mannschaften mit großem Beifall auf die Strecke.&lt;br /&gt;Mein Dienst als Streckenposten sollte eine halbe Stunde später beginnen, aber ich ging schon lange vorher hin. Die Stelle Nonnenweg/ Bruckner-Allee war für mich auserkoren worden und die erwies sich schnell als neuralgischer Punkt, denn durch einen Parkplatz und auch durch schwere Technik der Forstwirtschaft war diese Kurve extrem voller Schneemehl und darunter Eis. &lt;br /&gt;Nach dem ersten Durchlauf bescheinigte uns Carsten noch, dass wir am schlimmsten Streckenabschnitt überhaupt stehen würden und so besorgten wir uns Schneeschieber und Schaufel und versuchten, den Belag einigermaßen in den Griff zu bekommen. Das Problem war halt nur, dass mit jedem Läufer der Belag wieder weicher wurde und die Beräumung quasi im 10-Minuten-Takt erfolgen musste. Der Vorteil dieser Aktion war für die Läufer offensichtlich, nach und nach wurde die Strecke immer besser, auch wenn Matthi ständig meckern musste (ich hab’s verstanden, wie es gemeint war). Für mich hatte es den Vorteil, dass mir die Temperaturen überhaupt nichts ausmachten, denn durch das ständige Schieben und Schippen war mir verdammt warm.&lt;br /&gt;Warm war mir aber auch durch die vielen Läufer, die einen wirklich spüren ließen, dass sie den eigenen Einsatz sehr zu würdigen wussten. Es gab kaum Teams, die ohne ein Wort vorbei liefen. Viele lobten die immer besser werdende Strecke, das Wort „Autobahn“ hörte ich immer wieder und mehrfach wurde „mein“ Abschnitt als der beste der gesamten Strecke gelobt. Unabhängig davon, ob das stimmte oder ob das bei jedem Posten gesagt wurde, es verfehlte seine Wirkung nicht. &lt;br /&gt;Der Zeitplan für den Einsatz war für uns Schall und Rauch, nur eine kurze Pause für eine Bratwurst wurde gemacht und schon ging es zurück an den Schieber. Mit vielen Läufern entspannen sich kurze Dialoge und ich nahm vielen das Versprechen ab, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Und besonders prägte sich ein Läufer ein, der mir bescheinigte, dass er trotz beständigem Suchen nichts gefunden hätte, worüber er meckern müsste.&lt;br /&gt;Nach der Siegerehrung, die ich mit verfolgte, wurde dann in Windeseile abgebaut und als nur noch wenig zu tun blieb und die Anzahl der Tätigkeiten die der Helfer nicht mehr übertraf, machte ich mich schließlich nach 10 Stunden teils harter Arbeit auf den Heimweg.&lt;br /&gt;Und der Eindruck, den der eine oder andere von mir schon an der Strecke hatte, der war durchaus richtig, ich war fix und fertig.&lt;br /&gt;Gewonnen hat ja ein Team aus Leipzig (mit 2 eXanern) vor einem Team aus Greiz, und genau da habe ich auch heute noch Problem, im Greiz….&lt;br /&gt;Es war eine gelungene Veranstaltung und auch wenn es pathetisch klingt, aber ich bin wirklich stolz, einen kleinen Beitrag zum Gelingen geleistet zu haben und Mitglied in diesem Laufverein zu sein, der solch einen Lauf auf die Beine stellen kann. Und die Arbeit der anderen Mitglieder war um ein Vielfaches umfangreicher als das bisschen, was ich am Tag x geleistet habe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-1107060661492668703?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/1107060661492668703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=1107060661492668703&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1107060661492668703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1107060661492668703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2010/01/mein-erster-marathon-auf-der-falschen.html' title='Mein erster Marathon (auf der &quot;falschen&quot; Seite)'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-3752193586894045401</id><published>2009-10-12T08:45:00.001+01:00</published><updated>2009-10-12T08:48:12.136+01:00</updated><title type='text'>LsD</title><content type='html'>Laufen statt Dauerlauf&lt;br /&gt;Wer so wie ich (momentan) das Lauftraining extrem reduziert, der hat viel mehr Zeit für andere Freizeitaktivitäten, bei mir ist das beispielsweise das Lesen.&lt;br /&gt;Vor einiger Zeit fiel mir in der Bücherei meines Vertrauens ein wunderbares Werk über das Leben der Tiere in meine zarten Hände und mit jeder Seite der Lektüre öffnete sich vor mir eine neue Welt. Nun, zugegeben, einiges wusste ich schon, aber es war auch viel Neues zu entdecken und vor allem hatte sich, wohl durch die Weisheit meines Alters bedingt, der Blickwinkel völlig verändert. &lt;br /&gt;Schaut man sich die Tierwelt mal genauer an, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass der Hauptinhalt ihres Lebens aus der Befriedigung elementarer Bedürfnisse besteht, nämlich fressen, saufen und poppen. Ja, meine Herren und auch einige Damen, ich sehe schon das zustimmende Nicken, das ist natürlich nicht nur in der Tierwelt so. &lt;br /&gt;Überhaupt gibt es erstaunliche Übereinstimmungen zwischen Tieren und Menschen, glücklicherweise aber auch gravierende Unterschiede.&lt;br /&gt;Nehmen wir mal als erstes den gemeinen Hirsch. Lassen wir den doch relativ langweiligen Akt der Nahrungsaufnahme mal außer Acht und beschränken uns auf den Geschlechtsakt. Unser Hirsch nähert sich also in eindeutiger Absicht einer seiner Hirschkühe, wobei er das stets von hinten tut. Das wiederum ist anatomisch bedingt, da sich das weibliche Geschlechtsorgan nur schlecht von vorn erreichen lässt (bei Hirschs!!). &lt;br /&gt;Der Hirsch hirscht sich also von hinten ran (daher der Name), wartet einen unbeobachteten Moment ab, wälzt sich dann auf das Weibchen seiner Wahl und missbraucht sie auf das Schändlichste, wobei er sich noch nicht mal traut, ihr in die wundervollen Augen zu blicken. Sie kaut gelangweilt weiter und wartet, bis er endlich fertig ist und sie sich die Zehennägel zu Ende lackieren kann. Der eigentliche Zeugungsakt läuft sehr schnell ab und braucht wesentlich weniger Zeit als die Beschreibung desselben. &lt;br /&gt;Der Hirsch begattet wie gesagt die Kuh von hinten und um zum Erguss zu kommen springt er kurz in die Höhe, brüllt wie blöde und ergießt seinen Samen in die Kuh. Dieser Vorgang dauert grob geschätzt eine halbe Sekunde einschließlich Vorspiel. &lt;br /&gt;Was wäre, wenn der Mann ein Hirsch wäre??? &lt;br /&gt;Das wäre gar nicht auszudenken, denn ein Mann könnte so etwas überhaupt nicht. Wie bitteschön soll ein Mann es schaffen, innerhalb einer halben Sekunde nach dem Beginn zum (möglicherweise auch vorgetäuschten) Orgasmus zu kommen, einen ekstatischen Torjubel wie auf Schalke anzustimmen, die Zigarette danach zu rauchen, sich zur Seite zu wälzen und grußlos einzuschlafen????? Also mindestens die doppelte Zeit bräuchten wir schon........ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder nehmen wir mal die Bienen. Keine Angst, jetzt kommt nicht diese Kleinkindgeschichte von den Bienen und den Blumen. Reden wir einfach mal über die eigenartigen Sexualpraktiken der Bienen. &lt;br /&gt;Die ganz klare Antwort eines Mannes, ob er eine Biene sein möchte, ist logischerweise nein. Höchstens relativ alte Männer möchten mit einer Drohne tauschen, denn ein postkoitaler Tod kommt ihnen sehr verlockend vor. Wir wissen von den Drohnen, dass sie nur einmal in ihrem Leben mit der Königin schnackseln dürfen und dann haben sie sich wahrscheinlich das bisschen Gehirn aus der Birne gepoppt und müssen sterben, ein schöner aber auch ein trauriger Tod. Auch über die so genannten Arbeiterinnen oder Soldatinnen wissen wir Bescheid, das sind zwar angeblich weibliche Tiere, aber es ist ihnen nicht gestattet, sich fortzupflanzen. Nun gut, ich kenne auch unter uns Menschen eine ganze Reihe von Leuten, denen das auch verboten sein sollte, aber das nur am Rande. &lt;br /&gt;Wer aber weiß schon, wie das verwerfliche Sexleben einer Königin aussieht, diese Naddel oder Jenny Elvers der Insektenwelt. Na, irgendjemand eine Idee? Sicher ist es so, dass die Dame eine Unmenge an Kerlen hat, sie ist quasi unersättlich. Dummerweise ist es nun aber so, dass die sich die Männer nicht schön einteilen kann, also sieben Tage die Woche jeweils früh, Mittags und Abends einen, nee, ist nicht. Dieser Vamp vernascht einen Kerl nach dem anderen und das hintereinanderweg, bis alle mal dran waren und keiner rumheult. &lt;br /&gt;Und dann geht eine gewaltige Verwandlung mit diesem Biest vonstatten, denn plötzlich tut sie so, als könne sie kein Wässerchen trüben und lässt keinen Mann mehr an ihren verführerisch gestreiften Leib. Das ist quasi so, als wenn eine Dame aus dem Horizontalgewerbe ins Kloster gehen würde, ab sofort lebt die Queen völlig abstinent. Das Verrückte an der Geschichte ist nun aber, dass sie den kostbaren Samen der armen toten Drohnen nicht einfach sinnlos auf ein Stück Kuchen tropfen lässt (den so genannten Bienenstich) sondern ihn in ihrem Hinterleib aufbewahrt wie in einer Samenbank. Und immer wenn es Not tut und sie neue Untertanen braucht, dann legt sie Eier und holt den Samen aus ihrem Hintern, den sie sich in ihrer einzigen wilden Nacht an Land gezogen hat. &lt;br /&gt;Möchte eine Frau mit einer Bienenkönigin tauschen, einmal Sex und dann Ruhe im Schacht???? &lt;br /&gt;Nun, so ein paar mag es da schon geben, diese Männerhasser, die in uns nur das Sexualobjekt sehen, die immer nur das Eine von uns wollen. Die nur an unserem Körper interessiert sind und auf unseren kleinen unschuldigen Seelen herumtrampeln, die uns ungefragt nehmen und denen unsere Migräne völlig egal ist. Die glauben, dass wir ihre schändlichen Absichten nicht durchschauen und uns einlullen wollen, indem sie uns mit sündiger Reizwäsche behängen wie einen Weihnachtsbaum. Oh ja, diese menschlichen Bienenköniginnen gibt es auch und wenn ich die sehen, dann möchte ich eine Hornisse sein, so... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Samenbank oder auch diesen Samenspeicher haben auch andere Tiere, allerdings nicht ganz so extrem wie die Königin. Betrachten wir als nächstes bei unserem Exkurs durch die Tierwelt die Robben. Diese wundervollen &lt;br /&gt;Tiere mit ihren treuen großen Knopfaugen, die unser Herz besonders als weiße Babyrobben rühren, haben es faustdick hinter ihren klitzekleinen Ohren. Denn um keine kostbare Zeit zu versäumen (Zeit ist für die eigentlich nur zum Fressen wichtig), haben sie sich ein besonders effektives Fortpflanzungssystem ausgedacht. Naht die Zeit der Niederkunft, so schwimmen alle Robben zu ihrem Gebärfelsen und robben dort an Land. Die Männer sind inzwischen schon restlos heiß, der Samen drückt an die Hirnrinde und macht sie ganz blöde, denn seit einem knappen Jahr haben sie gelebt wie die Mönche. Das heißt, eigentlich geht es denen ja noch viel schlimmer als den Mönchen, denn Mönche haben Hände.  Jedenfalls sind die Robbenmännchen im wahrsten Sinne des Wortes so richtig fickrig. Aber die Damen zeigen ihnen noch die kalte Schulter und lassen sie eiskalt abblitzen, jetzt noch nicht. &lt;br /&gt;Nach ein paar Tagen im Kreißsaal ist es dann endlich soweit, die kleinen Robben wälzen sich aus ihren Müttern auf den kargen Fels und damit ist die Jagdsaison eröffnet. Denn sofort nach der Geburt eines Jungen (oder Mädchen) sind die Robben wieder empfänglich und das nur für kurze Zeit. Das wissen oder riechen natürlich auch meine rammeldösigen Geschlechtsgenossen und es brechen harte Zeiten an. Für die Weibchen, weil sie auf dem Weg zum Wasser durch ein Spalier Männchen müssen, deren Verstand derzeit ausschließlich in der Lendengegend liegt. Und für die Männchen selbstverständlich auch, weil die Konkurrenz so unheimlich stark ist und sie auch ziemlich schnell sein müssen. Verpassen sie die günstigste Gelegenheit, dann ist Essig mit der Liebe und im Samenkoller werden sie leichte Beute für Eisbären und dergleichen. &lt;br /&gt;Die frisch geschwängerten Weibchen wiederum machen es beinahe wie die Bienenkönigin, aber mit einem entscheidenden Unterschied. Die Robbendamen müssen (oder dürfen) nämlich einmal im Jahr, lagern aber auch den Samen ein. Nur wenn die äußeren Bedingungen dann auch wirklich schwangerschaftsfördernd sind, benutzen sie den gebunkerten Saft, um ihre Eier zu befruchten. &lt;br /&gt;Könnten wir uns ein Leben als Robbe vorstellen????? &lt;br /&gt;Nun, sagen wir es mal so. Einmal heftigen Sex im Jahr, das ist doch wesentlich mehr, als ungefähr ein Drittel der Bevölkerung für sich verzeichnen kann. Aber im Samenrausch gefressen werden ist natürlich nichts besonders angenehmes, soll aber zumindest im übertragenen Sinn auch beim Menschen vorkommen. &lt;br /&gt;Lediglich diese Geschichte mit der Empfängnisbereitschaft unmittelbar nach der Geburt könnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Das würde ja bedeuten, dass die Geburtskliniken in den Städten absolut zentral gelegen wären und die Bedeutung eines Rathauses hätten. Alle zeugungsfähigen Männer müssten sich ständig in der Nähe aufhalten und sobald eine Frau in den Kreißsaal gebracht wird, stehen sie draußen Schlange. Nee, da kann ich nur sagen: Ich will so bleiben wie ich bin (Auch ohne Du Darfst).... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun fehlt noch eine große Gruppe der Tiere, unsere gefiederten Freunde, sprechen wir also mal von DEN Vögeln. Ein besonders interessanter Vertreter des lieben Federviehs ist das Thermometer-Huhn, das ist absolut kein Witz, dieses Tierchen gibt es tatsächlich. Genauer gesagt soll es um den Hahn gehen, denn das Huhn an sich ist schon ein recht loses Tier. Dieses dumme Huhn (Hühner an sich sind bei der Verteilung der Intelligenz offenbar nicht da gewesen, Ähnlichkeiten mit menschlichen Exemplaren sind dagegen rein zufällig) lässt sich vom Hahn anmachen, lässt sich ihre Eier befruchten, legt sie einfach irgendwohin und verschwindet. Ein extremer Fall von Nestflucht und eine Verantwortungslosigkeit, die ansonsten nur unfreiwilligen menschlichen Erzeugern nachgesagt wird. &lt;br /&gt;Unser armer kleiner Hahn steht nun verzweifelt vor seinen Eiern, also vor den gelegten und zerbricht sich sein Spatzengehirn, was er denn damit anstellen solle. &lt;br /&gt;Nun stimmt das nicht so ganz, denn er hat schon beim Huhn gewusst, was auf ihn zukommt und war also nicht unvorbereitet. In weiser Voraussicht hat er eine mindestens ein Meter tiefe Grube ausgehoben. Nein, nicht um die treulose Gattin festzuhalten oder aber die Schwiegermutter sicher zu verwahren, diese Grube soll seinen zukünftigen Kindern als Nest dienen. Mit viel Überredungskunst gelingt es ihm schließlich, dass die Henne die Eier auch genau in diese Grube legt. Hat sie das endlich geschafft und ist auf Kosten des Müttergenesungswerk ans Meer geflattert, beginnt der eigentliche Stress für den armen kleinen Hahn. Zunächst verscharrt er die Eier und häuft über dem Nest noch einen Berg Sand an, die eigentliche Arbeit des Ausbrütens überlässt er der Sonne. Allerdings müssen die Eier bei einer konstanten Temperatur gehalten werden und das ist ein Hammerjob für den Herrn vom Wiener Wald. &lt;br /&gt;Und dabei sind die Eier noch extrem empfindlich, denn selbst Schwankungen von einem halben Grad töten das Leben in ihnen ab. Da nun der Hahn kein Fieberthermometer dabei hat (wohin sollte er das auch stecken), benutzt er seinen Schnabel als Messinstrument. Er steckt also seinen kleinen Schnabel in den Sandhaufen und kann so auf das Zehntelgrad genau die Temperatur messen. Entspricht die nun nicht dem Richtwert, der in der Allgemeinen Empfehlung für Temperaturwerte allein erziehender Thermometerhühner vom 27.12.1934 festgelegt ist, so reguliert er selbigen durch Entfernen oder Aufbringen von Sand. Und erst wenn es soweit ist, dass die kleinen Küken kurz vorm Schlüpfen stehen (auch das stellt er mit seinem Schnabel fest), macht er sich selbst auch aus dem Staub. Die Kleinen wühlen sich durch den Dreck und sind vom ersten Tag an allein. Die Mutter ging beizeiten fort, der Vater gönnt sich erst mal eine Kur und die Kinder müssen zusehen, wie sie allein zurecht kommen. &lt;br /&gt;Was könnte das den Menschen bringen? &lt;br /&gt;Nun, es wäre sicherlich nicht unvorteilhaft, wenn ein Mann mit seinem Schnabel (in diesem Falle wäre das die Nase) eine Temperatur- oder Zustandsmessung vornehmen könnte. Dann könnte er bei geeigneter Position seines Riechorgans zweifelsfrei feststellen, wann er mit seiner schwangeren Frau das Krankenhaus aufsuchen sollte. &lt;br /&gt;Auch für die Familienplanung hätte das ungeahnte Vorteile. Wenn ich mich noch recht entsinne (es ist ja schon so lange her), gibt es doch eine Methode zur Feststellung der fruchtbaren Tage einer Frau. Man misst hierzu die Vaginaltemperatur, die ebenfalls nur um wenige Zehntelgrad differieren kann. Besteht also ein Kinderwunsch, so hat das zeugungswillige Paar die Messposition einzunehmen und der werdende Papa kann zweifelsfrei feststellen, wann sich für ihn eine körperliche Aktivität lohnt. &lt;br /&gt;Ist er natürlich im Gegensatz zu seiner Frau nicht an Nachwuchs interessiert, dann kann er ständig falsche Messwerte angeben und sich so ungefährdet der Fleischeslust hingeben kann. Da die Messposition bei vielen Paaren zumindest in abgewandelter Form ohnehin zum Paarungsritual gehört, würde sich dahingehend eigentlich kaum etwas ändern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben uns unsere Erkundungen schon weit gebracht, so nähern wir uns jetzt dem Element, dem wir letztendlich alle entstammen, nämlich dem Wasser. &lt;br /&gt;Es gibt ein paar eigenartige Tierchen, die sich da Seehasen nennen. Sie haben nichts, aber auch gar nichts gemein mit dem Wappentier eines gewissen Sexmagazins, könnten aber durchaus als Erfinder solcher Einrichtungen wie Swingerclubs gelten. Prinzipiell sind alle Seehasen bisexuell. Wobei man genau genommen auch nicht sagen kann, dass es da eine Häsin und einen Rammler gibt, die sind quasi beides auf einmal, sie haben sowohl männliche als auch weibliche Genitalien. Eine gewisse Intelligenz muss man ihnen schon nachsagen, denn es macht diesen Tierchen überhaupt keinen Spaß, an sich selbst rumzumachen, also treffen sie sich mit ihresgleichen. Und wenn einige Seehasen sich im Wasser treffen, dann werden wahre Orgien gefeiert. Die stellen sich alle in einer Reihe auf, dann stellt sich an jedem von ihnen auch noch etwas auf und sie docken sich quasi an den Vordermann, bis sie hörbar einrasten. Und dann geht es ab wie in der Herbertstraße, nur der Erste in der Schlange und der, der zuletzt gekommen ist, die sind irgendwie nur halb befriedigt. Daran zeigt sich auch die mangelnde Intelligenz dieser Tierchen, denn ansonsten würden sie doch zusehen, dass sie einen Kreis schließen. &lt;br /&gt;Was können wir daraus lernen? &lt;br /&gt;Es gibt keine Ferkelei unter uns Menschen, die die Tiere nicht schon lange vor uns entdeckt hätten. Und die Frage, ob ich denn gern ein Seehase sein möchte, kann ich nur beantworten mit: Nö, das finde ich total für’n Ars...... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben wir im Wasser und kommen zu einer Tierart, die mich wie kaum eine andere auf diesem Planeten fasziniert, es ist der Riffzackenbarsch. Diese Fische sind wieder dahingehend normal, dass es weibliche und männliche Tiere gibt, was uns schon erst mal sehr sympathisch ist. Nun, es ist offenbar in der Tierwelt normal, dass man seine sexuellen Gelüste in der Öffentlichkeit auslebt und sich nicht für den zwischengeschlechtlichen Nahkampf in eine stille Kemenate zurückzieht. Also machen es auch die Zackenbarsche, die treffen sich jeden vierten Montag im Juli am Riff. Ist natürlich bloß Spaß, die treffen sich Dienstags. &lt;br /&gt;Wie in der Tanzstunde stellen sich die Barsche auf, Männer links und Frauen rechts und dann wird gezählt. Meist ist es so, dass wesentlich mehr Frauen auf diesem Heiratsmarkt erscheinen als Männer, es würden also einige Damen unvermählt bleiben, worauf diese äußerst barsch (wieder eine Namenserklärung!) reagieren würden. &lt;br /&gt;Hier greift erneut die Natur den bemitleidenswerten Geschöpfen unter die nicht vorhandenen Arme und hat den Barschen die Möglichkeit einer Express-Geschlechtsumwandlung eingeräumt. Einige der zu zahlreichen Weibchen machen daraufhin von ihrer natürlichen Veranlagung Gebrauch und sind eins zwei fix plötzlich Männchen. Und so bleibt immer höchsten eine Barschfrau ungeküsst, denn Vielbarscherei gibt es nicht. &lt;br /&gt;Wären das nicht traumhafte Zustände für die menschliche Gesellschaft???? &lt;br /&gt;Ich denke eher nicht. Der Prozess der Umwandlung von der Frau zum Manne ist zwar problemlos und auch jederzeit umkehrbar, aber genau das macht es für einen Menschenmann natürlich unerträglich. &lt;br /&gt;Wir Männer müssten stets mit der Ungewissheit leben, ob sich die Dame unseres Herzens nicht plötzlich zu einem Kerl verwandelt. Und wer, bis auf einige Ausnahmen, möchte schon mit so einem ungepflegten Wesen ins Bett, das man selber ist??? &lt;br /&gt;Man(n) umgarnt seine Liebste mit den feurigsten Küssen und Liebkosungen, dann dreht sie sich rum und man blickt quasi in einen Spiegel, da kann man doch einen Schock fürs Leben bekommen und die Zeugungsfähigkeit für immer in die Hose gehen. &lt;br /&gt;Allerdings wäre es für manche meiner Geschlechtsgenossen auch äußerst hilfreich. Ein genital denkender Mann, der alle Frauen als sexuelles Freiwild betrachtet, klopft einer schönen, jungen Frau auf den knackigen Hintern. Diese wiederum sieht das Unheil kommen und als seine Hand auf ihrem Po ruht, verwandelt sie sich in einen 1,95 m großen muskelbepackten Möbelträger. Wenn dann unser Macho wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann, wird er einen Bogen um alle Mädels machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sorry, etwas lang geworden.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-3752193586894045401?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/3752193586894045401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=3752193586894045401&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3752193586894045401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3752193586894045401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/10/lsd.html' title='LsD'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-2209613218222196899</id><published>2009-08-12T11:48:00.001+01:00</published><updated>2009-08-12T11:51:44.236+01:00</updated><title type='text'>Laufen macht schlau ......</title><content type='html'>….. da gönndsch bleehde währn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekanntermaßen gibt es ja Studien zu jeglichem Thema und je nachdem, wer die Leute bezahlt, kommen auch die erwarteten Ergebnisse zustande.&lt;br /&gt;Nun gibt es natürlich auch eine Studie, die belegt, dass Laufen schlau macht. Allerdings weiß ich jetzt nicht mehr so richtig, in welcher Illustrierten ich das gelesen habe und ob das beim Friseur, Zahnarzt oder Häkelkurs war, ist aber auch egal.&lt;br /&gt;So ganz von der Hand zu weisen ist das Ergebnis nicht, denn schließlich bewirkt das Laufen (also im Sinne von Rennen und nicht von Gehen) wie nahezu jede körperliche Betätigung eine stärkere Durchblutung. Stärkere Durchblutung führt nun wiederum dazu, dass auch das Gehirn eine bessere Versorgung zu verzeichnen hat, pro Zeiteinheit kommt mehr Blut und auch ein höherer Sauerstoffgehalt pro Zelle heraus. Allerdings muss man da ganz stark einschränken, denn es muss, um beim Laufen zu bleiben, ein moderates Tempo eingeschlagen werden. Gerade bei Läufen an der IKS reicht das Blut nur noch für die wichtigen Körperteile und das Gehirn als solches fällt eben nicht unter diese Kategorie. Sehr schön lässt sich dieser Effekt der partiellen Blutarmut nach Fußballspielen erkennen, wenn einem Spieler nach einer anstrengenden Partie ein Mikro unter die schweißnasse Nase gehalten wird. Da gibt es natürlich einen sehr hohen Prozentsatz von Fußballern, bei denen Blutarmut im Hirn kein temporärer, sondern ein dauerhafter Zustand ist. Bei den wenigen Übrigen mit einem dreistelligen IQ ist direkt nach dem Ballgetrete aber auch keine sinnvolle verbale Äußerung zu erwarten, da das Blut noch keine Zeit hatte, wieder in die Denkzentrale zu strömen.&lt;br /&gt;Der Läufer an sich versucht diese IKS nach hinten zu verschieben, läuft aber nicht allzu oft an selbiger. Er ist also meist in dem Zustand, in dem für das Läuferhirn noch genügend Blut zur Verfügung steht. Und wie in oben erwähnter Studie zu erkennen ist, steigt diese Blutzufuhr mit dem Trainingszustand, was wiederum zu größerer geistiger Frische führt.&lt;br /&gt;Was passiert nun aber, wenn ein minderbegabter Läufer durch höhere Gewalt an der lustbetonten Fortbewegung gehindert wird? Wenn jemand wegen einer Verletzung von 4 Wocheneinheiten mit 90 Wochenkilometern auf 1-2 Einheiten mit maximal 24 Wochenkilometern reduzieren muss? Setzt dann der umgekehrte Effekt ein und der Läufer begibt sich in Gefahr, zu verfußballern? &lt;br /&gt;Ich habe diese Studie betrieben und bin noch immer völlig selbstlos im Selbstversuch für die Wissenschaft unterwegs oder genauer gesagt eben nicht unterwegs. Und nach einer noch nicht repräsentativen Versuchsreihe muss ich als erstes Fazit sagen: Ja, durchaus. So lag ich doch vor einigen Tagen im ehelichen Schlafgemach, als ich durch irgendetwas aus dem seeligen Schlaf gerissen wurde. Mein verquollener Blick fiel auf die Uhr und ich erblickte die Zeit, es war exakt 1:41 Uhr. Und was soll ich sagen, mein erster Gedanke war nicht etwa: Verdammt, kurz vor dreiviertel zwei! Nein, mein erster schlaftrunkener Gedanke war: Wurzel aus 2!!!!!!&lt;br /&gt;Also wenn das kein stichhaltiger Beweis ist……………………….&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-2209613218222196899?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/2209613218222196899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=2209613218222196899&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2209613218222196899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2209613218222196899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/08/laufen-macht-schlau.html' title='Laufen macht schlau ......'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-6238271320209924386</id><published>2009-06-25T08:39:00.001+01:00</published><updated>2009-06-25T08:41:05.559+01:00</updated><title type='text'>Kompensationsgeschäft</title><content type='html'>Die Kompensation ist ja nicht erst seit der Einführung der gleichnamigen Strümpfe in aller Munde, wobei man natürlich eben diese Strümpfe nicht in den Mund nehmen sollte. Insbesondere nicht die getragenen, da man sich sonst leicht einen Splitter einziehen kann.&lt;br /&gt;Fragen wir mal die Tante Wiki, was dieser Begriff denn eigentlich darstellen soll, so lesen wir:&lt;br /&gt;„v. lat.: compensare für „ausgleichen“, „ersetzen“ ist der Angleich eines Zustandes durch Drittmittel“&lt;br /&gt;Drittmittel kenne ich, aber wahrscheinlich geht es hier nicht um die Einwerbung dergleichen, wo ich ja schon genug mit den Erst- und Zweitmitteln zu tun habe. Wesentlich aussagekräftiger ist da schon die Bibel der deutschen Sprache und Rechtschreibung, womit ich ausdrücklich nicht den Duden meine, sondern das Deutsche Wörterbuch von Herrn Wahrig.&lt;br /&gt;So, wo wahrig grade? Ach so, die Definition:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Ausgleich, Aufhebung (von Wirkungen); Erstattung, Vergütung, Verrechnung; Ausgleich anatomischer oder funktioneller Störungen eines Organs oder Organteiles durch gesteigerte Tätigkeit eines anderen Organs oder Organteiles“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Aha, da sind wir doch schon ein wenig schlauer und die Drittmittel tauchen hier überhaupt nicht mehr auf.&lt;br /&gt;Diese Kompensation trifft man im täglichen Leben immer wieder und das in den unterschiedlichsten Schattierungen.&lt;br /&gt;Jemand hat auf Arbeit nichts zu sagen, also lässt er zu Hause den großen Macker raushängen und betrachtet schlimmstenfalls die Ehe als schlagende Verbindung. Auch der umgekehrte Fall ist durchaus häufig. Wenn der Mann es sich zu Hause ein wenig wohnlich macht und den Tisch von unten tapeziert, dann kann er Arbeit schon durchaus ein cholerischer Chef sein, um eben das häusliche Machtdefizit so auszugleichen. Da ich weder auf Arbeit noch zu Hause etwas zu sagen habe, muss ich also andere Wege finden (falls etwas zu kompensieren wäre). Dann gibt es wieder Leute, die im zwischengeschlechtlichen Nahkampf ihre Probleme haben und dieses Defizit dann durch Besuche im Zwinger-Club oder Domino-Studio auszugleichen versuchen. Und wenn das Essen tatsächlich der Sex des Alters ist, dann wissen wir jetzt auch, wie das geht. Es geht nicht mehr, also Störung eines Organs. Kompensation bedeutet, dass ein anderes Organ mehr leisten muss, also die Kauleisten und der Verdauungstrakt.&lt;br /&gt;Auch der Sport ist für viele Menschen eine Art Kompensation. Ich beispielsweise brauche einen Ausgleich zur geistigen Tätigkeit und „vergüte“ den angesammelten Frust beim täglichen Kampf mit lebenden Beweisen der PISA-Studie durch die Belohnung eines schönen Laufes. Wenn man nun aber aufgrund einer anatomischen Störung diesen Ausgleich nicht mehr auf die Reihe bekommt, dann muss man die Kompensation durch eine andere Kompensation kompensieren und das ist alles andere als super, also keine Superkompensation.&lt;br /&gt;Und so ist dieser Blogeintrag nur der Versuch, das momentan nur als Spurenelement vorkommende Lauftraining durch Schreibtraining zu kompensieren…..&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-6238271320209924386?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/6238271320209924386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=6238271320209924386&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/6238271320209924386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/6238271320209924386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/06/kompensationsgeschaft.html' title='Kompensationsgeschäft'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-8326656198543120773</id><published>2009-05-18T13:19:00.001+01:00</published><updated>2009-05-18T13:21:10.197+01:00</updated><title type='text'>Als Schluchtensauser unterwegs</title><content type='html'>Schon vor 2 Jahren wurde im Familienkreis die Idee geboren, den Supermarathon auf dem Rennsteig unter die Füße zu nehmen, wobei mein Schwager der Ideengeber dazu war. Ich war einverstanden und so entschlossen wir beide uns, dieses Vorhaben im Jahre 2009 auch umzusetzen.&lt;br /&gt;Leider stand diese Veranstaltung für uns unter keinem guten Stern, denn mein Schwager zog sich eine langwierige Fußverletzung zu und bei mir sorgte mein Knie dafür, dass ich weder Tempo- noch Bergläufe trainieren konnte. Ich hatte also die besten Vorraussetzungen und entschied mich trotz alledem blauäugig und ohne zu wissen, worauf ich mich einlasse, zwischen Eisenach und Oberhof den Alleinunterhalter (rein auf die Familie bezogen) zu geben. Die Anmeldung, das Buchen eines Hotels und die Bestellung der Fahrkarten war alles kein Problem und so machte ich mich am Freitag vor dem Lauf frohgemut, aber mit einem ziemlich mulmigen Gefühl auf den Weg nach Eisenach.&lt;br /&gt;Im Hotel angemeldet und schon ging es zum Meldebüro auf dem Eisenacher Markt, wo es sehr leer war, ich meine Startnummer in Rekordzeit bekam und auch gleich noch mein Finisher-Shirt ausgehändigt bekam. So etwas verpflichtet und so war ich quasi gezwungen, am nächsten Tag auch die Strecke zu bewältigen.&lt;br /&gt;Ich reihte mich ein in die da noch ziemlich lange Kloßschlange und konnte schließlich meine Portion fassen, wobei ich mein Rotkraut noch kurzfristig gegen einen dritten Kloß tauschen konnte. Die Party im Festzelt habe ich mir dann geschenkt, schließlich musste ich ja beizeiten aus den Federn. Auf dem Weg zum Hotel habe ich dann noch Peter getroffen und hatte da schon so einen Tunnelblick, dass ich ihn erst gar nicht erkannt habe, sorry.&lt;br /&gt;Die Nacht war kurz, denn kurz nach Mitternacht weckte mich ein heftiges Gewitter und ich befürchtete für den Renntag das Schlimmste. Endgültig vorbei war es dann kurz nach 4 Uhr in der Früh, die Henkersmahlzeit wurde vom Hotel kredenzt und der bange Blick war gen Himmel gerichtet. Ein Sportsfreund bemerkte meinen skeptischen Blick und versprach mir trockenes Wetter, womit er tatsächlich Recht behalten sollte. &lt;br /&gt;Kleidertechnisch entschied ich mich für die Variante olauku (oben lang, unten kurz), was wohl ein wenig suboptimal war, denn vor dem Start fror ich doch ziemlich. Am Start erst ein Schwatz mit Dirk, dann kam auch noch Peter hinzu und schon ging es endlich los, wobei ich mich so ziemlich ans Ende gestellt hatte. Kaum aus Eisenach heraus gab es erstmal Stau, der Weg war sehr schmal und von dem nächtlichen Gewitter völlig verschlammt, so dass man schön hintereinander laufen musste und stets aufpassen musste, dass die Füße nicht plötzlich mit dem Kopf die Position tauschen. Als dann die ersten drei Kilometer nach einer knappen halben Stunde passiert waren, schwante mir schon, dass mein „Zeitziel“ von 10 Stunden wohl nur schwer zu erreichen sein wird. &lt;br /&gt;Nach ca. 7 Kilometern war dann endlich der Rennsteig erreicht und der Weg wurde zumindest etwas breiter. Was allerdings die Qualität des Untergrundes angeht, da war ich auf das Kommende irgendwie nicht richtig vorbereitet, denn ich hatte auf überwiegend Waldboden gehofft, was sich allerdings als Trugschluss erwies. Die Wege waren fast alle steinig, zum großen Teil ziemlich ausgewaschen und oftmals standen großen Pfützen auf ihnen, so dass man ständig auf seine Schritte aufpassen musste. Ebene Stellen gibt es so gut wie gar nicht, es geht immer hoch und runter, wovon der Rennsteig wahrscheinlich auch seinen Namen hat, denn entweder rennt man oder man steigt… An den ersten beiden Getränkepunkten gab es dann schönen warmen Tee, nachdem mir das kalte Wasser überhaupt nicht zusagte. Ob es nun die treibende Wirkung des Tee war oder die Tatsache, dass meine Beine irgendwie nie richtig war geworden sind, keine Ahnung, jedenfalls musste ich im 5 km-Abstand meinen Weg markieren. Ich tippe eher auf leichte Unterkühlung, denn nach einiger Zeit musste ich dann auch noch den Mono machen (und/oder Dirk). Das passierte dann leider noch öfter und so kann man schon sagen, den Lauf habe ich echt verkackt.&lt;br /&gt;Aber dieses Problem kam erst später, vorerst konnte ich noch die Arschbacken zusammenkneifen und die erste Verpflegungsstelle auf der Glasbachwiese erreichen. Endlich der erste legendäre Schleim, lecker Heidelbeere, da musste ich doch gleich noch Nachschlag holen und vorsichtig noch eine BB (Butterbemme) hinterhergeschickt, denn mittlerweile hatte ich auch Hunger. Der Inselsberg lag vor uns und der Aufstieg war eine echte Schinderei, denn es hörte einfach nicht auf. Endlich oben angekommen wurde es aber noch viel schlimmer, denn es ging steil bergab und da hatte mein Knie aber entschieden etwas dagegen, so dass ich es noch nicht einmal ansatzweise rollen lassen konnte. Die Bergabtechnik muss wohl eher an ein Hanghuhn erinnert haben, links mit der Ferse aufgesetzt und rechts zur Entlastung mit dem Vorfuß..&lt;br /&gt;Aber unten angekommen wartete wieder Schleim auf uns und diesmal konnte ich auch dem verlockenden Angebot an Fettbemmen nicht widerstehen, die sind echt lecker. Wenige Kilometer später war Kilometer 30 erreicht und ein Läufer neben mir brachte es auf den Punkt: „Jetzt noch ein lockerer Marathon!“ Zwischen Grenz- und  Ebertswiese kann man mit viel gutem Willen von einer einigermaßen ebenen Strecke ausgehen und auf eben dieser Ebertswiese war nicht nur die Hälfte erreicht und ich wurde namentlich begrüßt, nein es gab auch Wiener Würstchen. Auch verpflegungstechnisch ist dieser Lauf wohl einmalig, denn solche Sachen habe ich noch nie beim Laufen ausprobiert, sind aber durchaus verträglich. Danach ging es natürlich wieder nach oben und irgendwann war auch die Marathonmarke passiert. Allein war man nie auf der Strecke und ich bin auch mit vielen Läufern unterwegs ins Gespräch gekommen, das ist der Vorteil des langsameren Laufens. Aber nicht nur Läufer kreuzten meinen Weg, auch die Stockenten tummelten sich auf der Strecke und das blieb auch bis Oberhof so, dort war für die Feierabend und für solche Bekloppten wie für mich waren noch exakt 18 Kilometer zu bewältigen. Spätestens hier war mir klar, dass ich die Distanz überstehe. Mein Laufstil hatte sich eingepegelt und die ohnehin kaum messbare Geschwindigkeit wurde nochmals reduziert, sobald das Knie stärker mit mir schimpfte. 10000 Meter hinter Oberhof sollte es letztmalig Schleim geben, aber die Organisatoren wurden Opfer der neuen EU-Richtlinie, die die Bindung an bestimmte Packungsgrößen aufgehoben hat. Der Schleim war nämlich alle, weil die gleiche Packungsanzahl wie immer bestellt wurde, da aber weniger drin war. Naja, Schwamm drüber. Noch 4 Kilometer vor dem Ende wurde mir eine Massage angeboten, im Ziel wäre mir das lieber gewesen, und so nahm ich nur noch einen Becher Köstritzer Schwarzbier mit auf den letzten Abschnitt. Inzwischen war mir klar, dass es nicht mehr unter 10 Stunden geht, aber es war mir auch genauso egal. Im Zieleinlauf war es sehr übersichtlich, aber dadurch musste auch mein Kleiderbeutel nicht lange gesucht werden. Gesucht habe ich allerdings dann erst die Dusche (leer und herrlich warm) und später die Shuttlebusse, denn ich wollte von Oberhof mit dem Zug nach Hause. Dummerweise hält der Bus noch nicht einmal in der Nähe des Bahnhofs und so mussten wir noch knappe 2 Kilometer ziemlich steil bergab zum Bahnhof wandern (meine Knie haben sich nur an den Kopf gegriffen). Aber auch das war endlich geschafft, die Zugverspätung klaglos akzeptiert (zum Glück lagen die Tamilen erst einen Tag später auf den Gleisen) und schließlich kurz nach 21.00 Uhr geschafft aber glücklich zu Hause.&lt;br /&gt;Fazit: Zum 25. Mal stand ich am Start eines Marathons bzw. diesmal mehr (leider 1x dnf), vielleicht zum letzten Mal überhaupt. In die riesengroße Begeisterung über den Rennsteiglauf kann ich nicht einstimmen, obwohl es an der Organisation ausdrücklich nichts zu meckern gibt. Sollte ich weiterlaufen können, den Rennsteig werde ich mir nicht noch einmal antun. Landschaftlich und auch vom Lauf selbst her hat MIR beispielsweise der Brocken-Marathon viel besser gefallen, aber die Geschmäcker sind halt sehr verschieden.&lt;br /&gt;Danke fürs Lesen und sorry für die Länge, aber so ein Supermarathon dauert halt....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-8326656198543120773?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/8326656198543120773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=8326656198543120773&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8326656198543120773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8326656198543120773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/05/als-schluchtensauser-unterwegs.html' title='Als Schluchtensauser unterwegs'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-9080715651472620973</id><published>2009-04-21T12:35:00.003+01:00</published><updated>2009-04-21T12:51:55.453+01:00</updated><title type='text'>Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal</title><content type='html'>liefen nicht 2 Hasen, sondern einige Hundert Marathonis durch Leipzig.&lt;br /&gt;Großspurig hatte ich für den Leipzig-Marathon einen lockeren Trainingslauf im Bereich 4:15 bis 4:30 h angekündigt. Und siehe da, es wurde ein lockerer Trainingslauf in 4:17:37, was zwar meinen mit Abstand schlechtesten Leipzig-Marathon bedeutet, aber auch genau im Zeitfenster liegt.&lt;br /&gt;Die Vorbereitung für den Rennsteiglauf ist perfekt, denn was es in Leipzig für Hügel gibt, das ist schon gewaltig. Da biegt man von der Ebert-Straße auf den Ring und steht vor der Eiger-Nordwand, die Prager Straße ist eine einzige Steigung mit der Messepassage als Matterhorn ganz vornweg, die Zwickauer Straße führt auf den Benz-Hill und auch die Zeigner-Allee muss sich vor den Alpen nicht verstecken. Und das alte, eherne Grundgesetz galt auch am Sonntag wieder, der Wind kommt immer von vorn und damit das auch besonders wertvoll in trainingstechnischer Hinsicht ist, ist dieser windige Gesell an "Bergaufpassagen" besonders heftig. Was ja auch leicht zu verstehen ist, denn wenn ich den Berg hoch laufe, kommt er mir entgegen, also den Berg runter!!!&lt;br /&gt;Gegen Ende der ersten Runde wurde es mir zunehmend langweilig, denn das Feld war seeeeeeeehr weit auseinander, ich seeeeeeehr weit hinten und lief auch seeeeeeeeehr langsam, aber Laufen ist Disziplin, also behielt ich das "Tempo" bei. Bei ca. 35 km lief erst Mono zu mir auf und dann kam die Spitze der Halben. Noch 2-3 Kilometer später kamen die Sprinter mit auf die Straße, also die 10 km-Läufer und ab da wurde es irgendwie hektisch. Die haben eine Unruhe auf die Strecke gebracht, furchtbar, man hat einfach kein Auge mehr zubekommen. Für mich eine ganz neue Erfahrung, auch zum Ende des Rennens noch jede Menge Kraft zu haben, so dass da relativ problemlos noch mehr Kilometer machbar gewesen wären. &lt;br /&gt;Einen Kilometer vor dem Ziel lief erst Silke zu mir auf, dicht gefolgt von David und mit diesen beiden Vereinskameraden lief ich dann entspannt ins Ziel. Dort erfuhr ich dann die atemberaubenden Leistungen der anderen eXaner und sonstigen Läufer.&lt;br /&gt;Einziger Wermutstropfen für mich war, dass der Lauf trotz niedriger Lauffrequenz alles andere als schmerzfrei war und meine einzige Hoffnung ist nun, dass es am Rennsteig vorzugsweise über Waldboden geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-9080715651472620973?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/9080715651472620973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=9080715651472620973&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/9080715651472620973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/9080715651472620973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/04/zwischen-berg-und-tiefem-tiefem-tal.html' title='Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-6228756609371689986</id><published>2009-04-09T12:40:00.002+01:00</published><updated>2009-04-09T12:53:13.475+01:00</updated><title type='text'>Die Langsamkeit des Seins</title><content type='html'>Vor einem Jahr um diese Zeit war ich noch Läufer, heute bin ich nach meinen eigenen damaligen Maßstäben nur noch Jogger.&lt;br /&gt;Das hat natürlich auch Vorteile, wenn man nicht ständig im Zustand der Sauerstoffschuld durch die Gegend hetzt. Laufen ist ja Kopfsache und wenn man langsamer läuft, bleibt ganz einfach mehr Blut für den Kopf, wodurch das Laufen wiederum leichter wird. Schön, wenn es so wäre...&lt;br /&gt;Langsames laufen bietet aber ganz neue Möglichkeiten. Da sprinte ich doch neulich auf dem Weg in den Wald wie immer an der Seniorenresidenz vorbei, als gerade ein älterer Herr (also noch älter als ich) mit seinem Rollator den Hof verlässt. Kurz entschlossen habe ich mich ganz einfach an den drangehangen und den Windschatten genutzt. Nach 3 Kilometern musste ich diesem hohen Tempo aber Tribut zollen und ihn ziehen lassen. Ab diesem Punkt war es ohnehin nicht mehr mein Lauf, denn ich wurde das Ziel von einer unbeschreiblichen Schneckenattacke. Habt Ihr das auch schon mal erlebt, dass die Biester am Wegesrand sitzen und dann kurz bevor man sie erreicht hat, vor einem auf den Weg stürzen? Und wenn man dann so wie ich ständig an der anaeroben Schwelle unterwegs ist und ständig abbremsen muss, um sie gefahrlos passieren zu lassen, dann nervt das schon. Ich und meine Beine bestanden nur noch aus Laktat, ich war so richtig schön sauer.&lt;br /&gt;Nun hoffe ich bloß, dass am 19.04. zum Leipzig-Marathon die Schnecken am Straßenrand stehen bleiben.......&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-6228756609371689986?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/6228756609371689986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=6228756609371689986&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/6228756609371689986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/6228756609371689986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/04/die-langsamkeit-des-seins.html' title='Die Langsamkeit des Seins'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-5937114647946159748</id><published>2009-03-23T12:04:00.003Z</published><updated>2009-03-23T18:08:59.692Z</updated><title type='text'>AUS</title><content type='html'>So, das war es dann wohl für mich, das Ergebnis vom MRT hätte ich mir lieber nicht holen sollen: ein gerissenes und verschlissenes Kreuzband, Meniskusschäden der Stufe 2 und 3, die eine Arthroskopie erforderlich machen (Glättung). Vom Laufsport wurde abgeraten und stattdessen Schwimmen oder Radfahren empfohlen.&lt;br /&gt;Den Leipzig-Marathon werde ich wohl als Abschiedsvorstellung bestreiten und eventuell noch den Rennsteig-SM, aber all das weiß ich momentan nicht genau, bin nur ziemlich fertig mit den Nerven.&lt;br /&gt;Ein Leben ohne laufen? Besser als ein Lauf ohne Leben! Vorstellen kann ich mir das überhaupt nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-5937114647946159748?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/5937114647946159748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=5937114647946159748&amp;isPopup=true' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5937114647946159748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5937114647946159748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/03/aus.html' title='AUS'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-4623591241394187329</id><published>2009-02-10T07:35:00.003Z</published><updated>2009-02-11T10:33:13.229Z</updated><title type='text'>Polar, Kreuz, 4 Zähn(e)</title><content type='html'>Ich bin allein....allein, allein!&lt;br /&gt;Dieses Lied geht mir so was auf die Ketten. Vielleicht sollte ich mir das mal auf die Ohren jagen, wenn ich durch die Gegend schleiche, eventuell werde ich dann vom Ekel gepeitscht schneller, furchtbar.&lt;br /&gt;Aber zum Thema Polar.&lt;br /&gt;Ja, Hohes Gericht, ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage, ich bin das aussätzige Vereinsmitglied, welches nicht mit dem Forerunner sondern immer noch mit so einem Teil der Firma Polar durch die Gegend rennt. Zu meiner Verteidigung habe ich nichts, aber auch gar nichts vorzutragen. Allerdings erhoffe ich mir die  Anerkennung mildernder Umstände. Da sind die noch nicht erforschten Langzeitfolgen, die das Tragen eines solchen Teiles mit sich bringen. Schließlich gibt es den Mausfinger und den Gameboydaumen, da liegt doch der Verdacht nahe, dass es auch den Forerunner-Arm gibt?! Ich hoffe, dass ich wegen der bisherigen Verweigerung nicht gleich ans Kreuz geschlagen werde (wenn das keine Überleitung ist).&lt;br /&gt;Eine Woche vor dem Winterlauf hatte mich ja ein leichter bis mittlerer Infekt erwischt und da ich dem schwachen Geschlecht angehöre, war ich also im Prinzip dem Tod geweiht. Nun legt sich solch ein Infekt bei mir immer aufs Kreuz und so meinte meine Hausärztin, dass da vielleicht ein paar Massagen angesagt wären. Und um das Ganze noch sinnvoller zu machen, gibt es gleich noch Fango-Packungen als Zugabe. Das Zeug wirkt zwar eigentlich nicht, aber ab der M50 kann man sich ruhig schon mal an den Geruch feuchter Erde gewöhnen. Auf jeden Fall ist das alles sehr entspannend und ich habe es auch schon nach einem längeren Lauf ausprobiert, wenn man fast auf dem Zahnfleisch in die heimische Box einläuft.&lt;br /&gt;Und damit bin ich mit unvergleichlicher Eleganz zum Thema Beißerchen gekommen. Ich habe zwar so eine Art Toto-Gebiss (Eins, Null, Ausgefallen), aber die Restzähne wurde neulich vom Klempner meines Vertrauens mal gründlich durchleuchtet (ich musste eine Halogenlampe in den Mund nehmen). Obwohl ich regelmäßig zur Kontrolle schleiche, besteht akuter Sanierungsbedarf und das gleich an vier Stellen, schrecklich. In den sauren Apfel muss ich aber beißen, um wieder beißen zu können. Wenn ich nur nicht solchen Schiss hätte vor dem Zahnarzt.... Ein Besuch dort regt meinen Stoffwechsel dermaßen an, wie es manche Vereinskameraden nur vom Laufen her kennen....&lt;br /&gt;Ach ja, laufen geht auch noch, aber mehr so scharpingmäßig, also langsaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-4623591241394187329?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/4623591241394187329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=4623591241394187329&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4623591241394187329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4623591241394187329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/02/polar-kreuz-4-zahne.html' title='Polar, Kreuz, 4 Zähn(e)'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-937486610685920841</id><published>2009-02-02T12:35:00.002Z</published><updated>2009-02-02T12:53:22.642Z</updated><title type='text'>Halb zog sie ihn, halb sank er hin</title><content type='html'>Beim Winterlauf am Auensee dachte ich noch so beim Start: "Wird schon alles glatt gehen!" und genauso war es auch. Die Augen kurz von der Laufstrecke gehoben und die Ziellinie fest im Blick (am Ende der dritten Runde) erreichte ich eine Zone, in der sich Erdanziehungs- und Gravitationskraft in einem suboptimalen Verhältnis befanden. Die Slicks an meinen Füßen verloren die Bodenhaftung, ich hatte sie plötzlich in Augenhöhe, um sie kurz darauf über mir schweben zu sehen. Kampferprobt ließ ich mich blitzschnell über die rechte Schulter abrollen und nach einem dreifach gehechelten Rittmeister stand ich wieder orientierungslos an der Strecke. Hatte ich schon nach der Einlaufrunde keine Lust auf diesen Winterlauf, so kam mir die Restlust bei diesem Sturz restlos abhanden und so hatte ich mächtig mit mir zu kämpfen, nicht einfach aufzuhören.&lt;br /&gt;Aber auch ohne den Sturz war es der desaströseste Lauf meiner "Karriere", der schon beinahe an vereinsschädigendes Verhalten grenzt. Mit Abstand die schlechteste Zeit aller Vereinsmit- und ohneglieder, auch ich selbst war noch nie langsamer.&lt;br /&gt;Natürlich gibt es immer "Ausreden". Mein rechtes Knie macht mir sehr zu schaffen und so lief ich nur so, dass es beim Laufen schmerzfrei blieb (der Chirurg meinte, es wären gebrauchsbedingte Abnutzungserscheinungen). Ein fiebriger Infekt hatte mich eine Woche zum Pausieren gezwungen und im Training war ich nie schneller als 6 min/km. Aber zählt das alles als Begründung? Nee, denn da bin ich selbst nicht überzeugt davon.&lt;br /&gt;Na wenigstens bin ich nicht in den Vereinsfarben gelaufen.........&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-937486610685920841?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/937486610685920841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=937486610685920841&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/937486610685920841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/937486610685920841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2009/02/halb-zog-sie-ihn-halb-sank-er-hin.html' title='Halb zog sie ihn, halb sank er hin'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-4581730766734053700</id><published>2008-12-11T10:25:00.001Z</published><updated>2008-12-11T10:26:53.295Z</updated><title type='text'>5500 km in drei Tagen</title><content type='html'>... und das noch nicht einmal mit dem Flugzeug, sondern quasi doch zu Fuß. Wenn ich das ins Kilometerspiel eintragen könnte, dann würde ich schon als Einermannschaft aufsteigen können.&lt;br /&gt;Natürlich bin ich diese Strecke nicht gelaufen, sondern ich habe sie gelesen. Das Buch von Tom McNab heißt schlicht und ergreifend „Trans Amerika“ und ist eines von der Sorte, die man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Es handelt sich allerdings um einen Roman, der auf einem realen Rennen aufbaut. So fand im Jahre 1928 erstmals dieser Lauf quer durch die Vereinigten Staaten von Los Angeles nach New York statt. Im Buch selber wird das Ganze um 3 Jahre verlegt, die Anzahl der tatsächlichen Läufer verzehnfacht und Figuren geschaffen, die so nie existierten. Aber dennoch kann man sich natürlich insbesondere wenn einem das Laufen nicht ganz fremd ist, sehr gut in diese Figuren hineinversetzen und mit ihnen mitlaufen. Der Autor selbst war im Übrigen Leichtathletik-Trainer, so dass seine Schilderungen durchaus von Sachverstand durchdrungen sind.&lt;br /&gt;Ich fand die Lektüre so spannend, dass ich mich schon beim Laufen aufs Lesen gefreut habe. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient.&lt;br /&gt;Martzel Reich-Sachsenwilli&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-4581730766734053700?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/4581730766734053700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=4581730766734053700&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4581730766734053700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4581730766734053700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/12/5500-km-in-drei-tagen.html' title='5500 km in drei Tagen'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-7504569311104865969</id><published>2008-11-04T13:36:00.002Z</published><updated>2008-11-04T13:56:03.213Z</updated><title type='text'>Ich mache den Schwan</title><content type='html'>Alle anderen Blog-Freunde beschreiben ihre Lauferfahrungen und -erfolge und da ich momentan eher weniger laufe, kann ich nicht mit Erfolgsmeldungen dienen. Was macht man in einem solchen Fall, man beschreibt die schönen Dinge des Alltags.&lt;br /&gt;Ich nehme doch mal an, dass alle den Witz von dem Frosch kennen, der sich für einen Schwan hält? Nein?! Na gut, dann noch mal eine kurze Version:&lt;br /&gt;Ein Frosch mit einer roten Badehose sitzt auf einem Seerosenblatt und trällert lauthals vor sich hin: "Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan!"&lt;br /&gt;Da kommt eine Ente daher geschwommen und sagt zum Fröschlein: "So ein Schnulli (daran merkt man, dass es eine sächsische Ente ist), Du bist ein Frosch und kein Schwan!"&lt;br /&gt;Worauf der Frosch seine rote Badehose so manipuliert, dass die Ente einen Blick hineinwerfen kann und sie vor lauter Staunen sagt: "Mein lieber Schwan!!!!"&lt;br /&gt;Was hat nun diese zugegebenermaßen alte Witz (was ja an sich zu mir passt) mit mir zu tun? Welcher Läufer kennt das nicht, da läuft man mit enganliegendem Beinkleid durch Feld und Flur und nicht nur entgegenkommende Damen schauen einem genau in den Schritt. Die Damen bekommen dann ganz schnell glasige, verträumte Augen, wohingegen die Männer sich öfter gelb verfärben, denn gelb ist ja bekanntlich die Farbe des Neides. Sollte man eine statistische Erhebung machen, so würde ich mal behaupten, dass mindestens jede zweite Person den Blick an diese bestimmte Stelle heftet. Köstlich ist es dabei zu beobachten, welche Blicktechniken es doch gibt, vom kurzen verschämten bis zum gierigen langen.&lt;br /&gt;Nun begab es sich dieser Tage, dass der Prozentsatz "Spanner" exorbitant hoch war, als ich durch den Auwald hechelte. Die Blicke waren diesmal so zahlreich und intensiv, dass ich stutzig wurde und selbst in einem unbeobachteten Moment einen Kontrollblick riskierte. Und meine Äuglein erblickten im Schritt eine sagen wir mal ungewöhnlich heftige Auswölbung an pikanter Stelle. In purer Freude, dass mich die Natur so üppig ausgestattet hat, fiel es mir plötzlich wie Schuppen aus den Haaren, mein MP3-Player war verrutscht und bildete nun quasi den natürlichen Fortsatz dessen, was ohnehin schon da ist. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht lief ich nun wissenden Auges auf die nächsten "Begutachter" zu, bevor ich mit einem beherzten Griff alles wieder richtig einordnete, wobei mir besagter Frosch wieder einfiel........&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-7504569311104865969?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/7504569311104865969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=7504569311104865969&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7504569311104865969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7504569311104865969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/11/ich-mache-den-schwan.html' title='Ich mache den Schwan'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-4152236135123888656</id><published>2008-09-22T09:17:00.002+01:00</published><updated>2008-09-22T09:25:03.257+01:00</updated><title type='text'>... und wieder dicke da!</title><content type='html'>Es ist ja wohl keine Frage, warum viele Amerikaner (also nicht die essbaren, vom nichtkannibalistischen Standpunkt aus gesehen) so dick sind, das liegt eindeutig an diesem Fast-Food. Nun bin auch ich Opfer dieser Ernährung geworden und habe doch ganz schön dran zu tragen. Drei Wochen Staaten haben mir ca. 5 Kilo gebracht, natürlich dadurch verstärkt, dass an Laufen nicht zu denken war. Und das verrückte ist, das Zeug klebt einem am Alabasterkörper, dass es schon nicht mehr feierlich ist.&lt;br /&gt;OK, der Winter naht und da muss man sich ein kleines Polster anlegen, aber gleich so. Und wenn man dann noch die Ergebnisse der Vereinskollegen liest, da kommt das schlechte Gewissen gleich doppelt hoch. Wie ich jetzt im Auewald gesehen habe, haben die ja inzwischen so einige Wege verbreitert. Ob das wegen mir ist?????&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-4152236135123888656?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/4152236135123888656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=4152236135123888656&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4152236135123888656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/4152236135123888656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/09/und-wieder-dicke-da.html' title='... und wieder dicke da!'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-464777529361502390</id><published>2008-08-01T10:27:00.002+01:00</published><updated>2008-08-01T10:38:44.297+01:00</updated><title type='text'>Ich bin dann auch mal weg.....</title><content type='html'>...allerdings nicht auf dem Pilgerweg, schließlich bin ich ja ein Heide (und das nicht nur heide).&lt;br /&gt;Und im Gegensatz zu David werde ich im Urlaub NICHT laufen, also rennen.&lt;br /&gt;Macht keinen Blödsinn hier, bin dann wahrscheinlich ab 10.September wieder online.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-464777529361502390?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/464777529361502390/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=464777529361502390&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/464777529361502390'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/464777529361502390'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/08/ich-bin-dann-mal-weg.html' title='Ich bin dann auch mal weg.....'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-2818938394365209297</id><published>2008-07-14T08:48:00.001+01:00</published><updated>2008-07-14T08:50:18.163+01:00</updated><title type='text'>Jahresrückblick</title><content type='html'>Das Jahr neigt sich dem Ende zu und entsprechend einer alten Tradition ist es an der Zeit, zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Was hatte ich mir nicht alles für das Jahr 8 meiner ruhmreichen Laufkarriere vorgenommen?! Ich wollte möglichst eine neue PB über die Marathondistanz erzielen, möglichst gleiches über die 10-er Kurzstrecke und eventuell in der Stadtrangliste platziert sein.&lt;br /&gt;Ziel eins wurde erreicht, mit dem Zweiten sieht man zwar angeblich besser, aber bei nur einem Wettkampf über diese Distanz konnte das nichts werden und die Stadtrangliste wird mich höchstwahrscheinlich auch in diesem Jahr nicht sehen.&lt;br /&gt;Keine Angst, liebe(r) Leser, ich leide nicht an Demenz, zumindest merke ich noch nichts davon. Mit Recht kommt der Einwand, dass das Jahr ja noch einige Läufe bietet und doch ist das Laufjahr für mich im Prinzip vorbei.&lt;br /&gt;Da ich es ja in diesem Jahr schon geschafft habe, in eine neue Altersklasse aufzusteigen, wird dieser Triumph über den menschlichen Körper und Geist auch noch touristisch belohnt. Und so werde ich mit meiner lieben Angetrauten die ersten drei Augustwochen im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten verbringen. In diesem Bush-Land haben die Laufschuhe definitiv Ruhe vor mir. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat (und vielleicht dem einen oder anderen Lauf weit ab sinnvoller Pulswerte) müssen wir dann noch eine Woche beim Nichtstun von diesen Strapazen entspannen. Im September könnte ich dann voll angreifen, aber können allein reicht nicht aus, denn dann lauern medizinisch indizierte Laufpausen (Schleimhaut-Laser-Show).&lt;br /&gt;Wahrscheinlich kann ich dann also ab Mitte oder Ende Oktober wieder in ein strukturiertes Training einsteigen und dann beginnen, die Grundlagen für 2009 zu legen.&lt;br /&gt;Und um mich schon mal gaaaaaaaaaaaaanz weit aus dem offenen Fenster zu lehnen (open windows), da steht als Hauptereignis der SM auf dem Plan. SM steht weder für eine Frau, deren Idealgewicht 1 kg beträgt (mit Urne), also die Schwiegermutter, noch für anders geartete Sexualpraktiken, sondern für den Super-Marathon am Rennsteig. Wie schon der Marathon in Stockholm werde ich auch diesen Lauf mit meinem Schwager gemeinsam bestreiten und gemeinsam wissen wir noch überhaupt nicht, wie wir diese Strecke überstehen sollen.&lt;br /&gt;So, nun ist es raus und ich komme aus der Nummer auch nicht wieder raus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-2818938394365209297?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/2818938394365209297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=2818938394365209297&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2818938394365209297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2818938394365209297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/07/jahresrckblick.html' title='Jahresrückblick'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-3155933991739908400</id><published>2008-06-04T13:07:00.003+01:00</published><updated>2008-06-04T13:13:52.816+01:00</updated><title type='text'>Schwedenhappen aus Leipzig</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Mein erster Auslandsmarathon (wenn man mal von dem in München absieht) sollte mich nach Stockholm führen und von diesem Lauf sollen ja angeblich viele Läufer schwärmen. Gleich vornweg, ich kann die Begeisterung für den Lauf nur bedingt teilen, für die Stadt als solche aber schon.&lt;br /&gt;Es gibt sicherlich eine ganze Reihe von Besonderheiten beim Stockholm-Marathon und eine davon ist, dass man sich spätestens am Tag nach dem Lauf schon für den nächsten anmelden kann. Spontan fällt mir kein zweiter Lauf ein, bei dem das auch der Fall wäre.&lt;br /&gt;Natürlich ist der Marathon nicht so ganz billig, aber bei einem Auslandsmarathon sind es eher die Kollateral-Kosten, die den Preis nach oben treiben:&lt;br /&gt;- Marathon: 75 Euro&lt;br /&gt;- Flug (Germanwings ab Schönefeld): 200 Euro&lt;br /&gt;- Parkplatz in Schönefeld: 19 Euro&lt;br /&gt;- Hotel (4 Sterne, taktisch günstig gelegen): 600 Euro (4 Nächte)&lt;br /&gt;- Transfer Stockholm Flughafen- City und zurück: ca. 20 Euro&lt;br /&gt;- Stadtrundfahrt Stockholm: ca. 35 Euro&lt;br /&gt;- Zusätzliche Kosten (Essen, Einrittsgelder, etc): ca. 300 Euro&lt;br /&gt;Also insgesamt ist da doch der Silbersee-Lauf etwas preiswerter.&lt;br /&gt;Stockholm ist aber auf jeden Fall eine Reise wert, ein wirklich unvergleichliches Flair umgibt diese Stadt und die Wassernähe (1/3 der Stadtfläche) ist natürlich ein Traum. Als preiswert allerdings kann man Stockholm nicht bezeichnen und es war weitaus schwerer als erwartet, eine Gaststätte zu finden, die das Reisebudget nicht extrem in die Höhe treibt. Und so haben wir in diesen 4 Tagen zweimal beim Italiener und zweimal beim Spanier gesessen und gegessen.&lt;br /&gt;OK, aber es soll ja um den Lauf gehen.&lt;br /&gt;Als wir in Stockholm gelandet waren, war mein erster auch laut geäußerter Eindruck: Welch flaches Land…., das sollte sich als fundamentaler Blödsinn herausstellen.&lt;br /&gt;Unmittelbar nach dem Check-In ging es zur Marathon-Messe am altehrwürdigen Olympia-Stadion von 1912. Obwohl die Läuferzahl auf 18000 limitiert war, ist diese Messe nicht wesentlich größer als die beim Leipzig-Marathon und das war eigentlich schon die erste Enttäuschung. Es gab einen exorbitant großen Kleiderbeutel mit völlig konträr dazu befindlichem Inhalt, der da aus einer Umhängetasche (IKEA?), einem Basecap, einem Pflaster, einem Schwamm und jeder Menge Werbung bestand. Letztere meist in Schwedisch, aber auch teilweise in englisch. Die Startnummernausgabe verlief völlig problemlos und mir wurde noch in lupenreinem deutsch von einer asiatisch aussehenden Schwedin alles Gute gewünscht.&lt;br /&gt;Die am Vortag stattfindende Nudelparty haben wir uns geschenkt, obwohl das Ganze sicher sehr interessant gewesen wäre, denn am gleichen Tag und im selben Zeitrahmen fand im Olympiastadion ein KISS-Konzert statt.&lt;br /&gt;Der Start des Marathon sollte 14:00 Uhr erfolgen, was einen als Tourist vor die Frage stellt, wie man bis dahin die Zeit totschlagen soll. Ein spätes Frühstück wurde fabriziert, dann folgte noch ein Abstecher in den nächsten Shop, um Vorstartverpflegung und ebensolche fürs Begleitpersonal zu bunkern. Noch eine knappe Stunde auf dem Hotelbett ausgestreckt und es ging endlich los zum Start.&lt;br /&gt;Wir (also mein Schwager und ich) wollten den Lauf gemeinsam bestreiten, uns schloss sich dann noch eine befreundete Läuferin an und da mein Schwager keine Bestzeit angegeben hatte, mussten wir wohl oder übel aus dem letzten Block (von insgesamt 6) starten. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Sonne knallte unbarmherzig auf den Asphalt, die Stimmung unter den Läufern war aber mindestens genauso sonnig. Wir Deutsche stellten mit knapp 1000 Läufern das drittgrößte Kontingent und alle Nationen wurden in der Landessprache begrüßt, sehr nett. Als auf die Frage des schwedischen Roman Knoblauch nach den Debütanten um uns herum nahezu alle Finger in die Höhe gingen, ahnten wir schon fast, was auf der Strecke auf uns zukommen sollte.&lt;br /&gt;Ungefähr 8 Minuten nach dem Startschuss ging es dann auch für uns los und vom Olympiastadion weg führte die Strecke auf eine sehr schön breite Straße, so dass das Überholen, was wir vom Start bis ins Ziel praktizieren sollten, noch einigermaßen funktionierte. Eine erste Begegnung mit unseren Frauen klappte reibungslos, aber nach ca. 2 Kilometern wurde aus der breiten Straße (3 Spuren in jede Richtung) eine verdammt schmale (nur noch eine Spur je Richtung), was logischerweise zum Stau führte. Die Läufer irrten teilweise kreuz und quer über die Straße und einer dieser Verirrten trat mir dabei voll in die Wade. Glücklicherweise konnte ich mir den Schmerz aber herauslaufen.&lt;br /&gt;Die erste Getränkestation haben wir verpasst, Vorwegweiser gab es nämlich nicht. Die Temperaturen lagen im Bereich von 25 bis 30 °C und da kann einen so ein Missgeschick schon nerven.&lt;br /&gt;Die gefühlte Geschwindigkeit lag deutlich über der tatsächlichen, was natürlich am ständigen Hin und Her lag, verbunden mit heftigen Tempowechseln, was einem ordentlichen Ergebnis ja sehr abträglich sein soll.&lt;br /&gt;Getränkestation 2 wurde dann ausgemacht und wie immer bei solchen Veranstaltungen stürzen die meisten Läufer auf den allerersten Tisch. Wir suchten uns immer einen ziemlich am Ende heraus, aber auch da musste man zwingend stoppen. Getränke (furchtbar dünnes Iso und Wasser) gab es sehr viel, so dass eine Dehydrierung nicht zu befürchten war.&lt;br /&gt;Geplant war ein 6-er Schnitt, aber durch das ständige Gehüpfe lagen wir am Anfang etwas außerhalb dieses Plans, wurden aber leicht schneller, denn so ein wenig lichtete sich das Feld, aber wirklich nur wenig. Da 2 Runden zu laufen waren, die allerdings nicht ganz identisch sind, wollten wir einer Überrundung entgehen, was uns auch gelungen ist, denn der Sieger benötigte immerhin auch 2:16 für die furchtbar wellige Strecke.&lt;br /&gt;Kurz nach der Halbmarathon-Marke merkte ich, dass mein Schwager leicht aber stetig beschleunigte. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass ich dazu keinerlei Lust hatte und so fungierte ich als Bremse. Endlich gab es etwas zu essen, schon fast vergorene Bananen wurden von netten Helferinnen mit der Hand aus Eimern (?) gereicht, sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte Hunger. Bei der nächsten Getränkestation brauchte ich dann einen Becher Wasser, um meine klebenden Hände wieder einigermaßen sauber zu bekommen. Bananen sollte es dann nur noch ein einziges Mal geben, nach meinem Geschmack etwas wenig. Auch die Gemüsebrühe bei km 32 war eine völlig neue Erfahrung für mich, die ich aber unbeschadet überstanden habe. Der gewaltigste Anstieg (schon zum zweiten Mal) auf die Västerbröm-Brücke tat in der zweiten Runde schon deutlich mehr weh als in der ersten, aber trotz der Strapazen überwog doch die Vorfreude, denn unten wartete eine Samba-Band mit leicht bekleideten Tänzerinnen. Und schließlich läuft ja das Auge mit….&lt;br /&gt;Auf den letzten Kilometern übernahm ich dann wieder das Ruder in unserer 2-Mann-LG und endlich war es geschafft, wir liefen ins altehrwürdige Olympiastadion (1912) von Stockholm ein. Unsere Frauen wurden gesichtet und wir durchbrachen erhobenen Hauptes und lächelnd das Ziel. Eine ziemlich schwere Medaille wurde uns in die Hand gedrückt, leider ohne Band. Aus dem Stadion raus gab es für jeden eine Flasche Wasser, dann wurden uns die Laufchips abgenommen (es gab prinzipiell nur Leihchips) und wir bekamen ein T-Shirt und einen Beutel mit Verpflegung. Im Zielbereich selber gab es Wasser, Iso und Bier, sowie Würstchen.&lt;br /&gt;Zwei Bier (2,5 %) später wankten wir dann aus dem Nach-Ziel-Bereich und unseren Frauen entgegen.&lt;br /&gt;Bilanz: sehr gleichmäßig durchgelaufen, über 42 km nur überholt, mit 4:12:49 fast exakt 6-er Schnitt&lt;br /&gt;Angetreten sind 14680 Läufer, durchgekommen 13542, wir liegen auf Platz 5902 bzw. 5903 (Frauen mit eingerechnet) &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-3155933991739908400?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/3155933991739908400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=3155933991739908400&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3155933991739908400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3155933991739908400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/06/schwedenhappen-aus-leipzig.html' title='Schwedenhappen aus Leipzig'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-8359774577966761245</id><published>2008-05-22T11:48:00.004+01:00</published><updated>2008-05-22T11:54:39.966+01:00</updated><title type='text'>ABBA, Volvo und IKEA</title><content type='html'>....fallen einem sicher spontan ein, wenn man an Schweden denkt. Und natürlich auch solche Personen wie Astrid Lindgren, Olof Palme, Alfred Nobel oder der A-Klasse umwerfende Elch..&lt;br /&gt;Als Leipziger hat man ja auch eigentlich ziemlich viel mit den Schweden zu tun, auch wenn man nicht unbedingt auf das Knäckebrot von Wasa schwört. Aber schließlich sind die schwedischen National- und unsere Stadtfarben identisch, vor den Toren der Stadt befindet sich die Gedenkstätte für den gefallenen Schwedenkönig und als heimatverbundener Freund des Gerstensaftes erblicke ich das Antlitz eben dieses Königs des Öfteren.&lt;br /&gt;So richtig gute Marathon-Läufer hat Schweden eigentlich noch nicht hervorgebracht oder mir fällt halt spontan bloß keiner ein. Aber einen Marathon-Lauf gibt es dort und der ist nach Wahl der Sportler der Schönste weltweit und an eben diesem werde ich am 31. Mai (also exakt einen Tag nach dem Weltuntergang) teilnehmen, weswegen ich auch in diesem Jahr schweren Herzens auf den Silbersee verzichte.&lt;br /&gt;Die Anmeldung für den Lauf ist völlig unproblematisch übers Netz möglich und diese Anmeldung war schon am Folgetag des Stockholm-Marathon 2007 möglich. Selbst über einen Anbieter ein Hotel gebucht, gerade noch rechtzeitig einen Billigflieger ergattert und so nehme ich den ersten Auslandsmarathon am letzten Maisamstag unter die Füße.&lt;br /&gt;Es wird ein absoluter Erlebnislauf werden, denn die Strecke ist angeblich nicht sonderlich leicht und ich außerdem mit meinem Schwager zusammen laufen will.&lt;br /&gt;Und um wieder auf ABBA zu kommen, ich möchte dort nur ungern mein Waterloo erleben und dabei ist es mir auch egal, dass nur the winner takes it all. Aber ich knowing me, knowing you und will auch keinen auf dancing queen machen, so dass alle nur mamma mia sagen. Nein, ich sage thank you fort he music, knabbere unterwegs ein paar chiquititas und werde ansonsten einen auf flügellahmer fernando machen.&lt;br /&gt;Man erwarte also bitte nicht, dass ich der LG zu Ruhm und Ehre verhelfe, das hat sie ersten schon und von mir ist da ohnehin nichts zu leisten.&lt;br /&gt;Mit der Teilnahmebestätigung bekommt man übrigens eine 4 seitige deutschsprachige Broschüre mitgeschickt, die alle wichtigen Informationen beinhaltet. So ist beispielsweise die Nutzung des Nahverkehrs vom 29.-31. Mai für Läufer kostenfrei, wo gibt es denn noch soetwas.&lt;br /&gt;Ich werde jedenfalls vom Lauf berichten, egal ob es einer wissen will....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-8359774577966761245?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/8359774577966761245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=8359774577966761245&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8359774577966761245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/8359774577966761245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/05/abba-volvo-und-ikea.html' title='ABBA, Volvo und IKEA'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-7050218147477972806</id><published>2008-04-21T10:33:00.001+01:00</published><updated>2008-04-21T10:34:55.896+01:00</updated><title type='text'>PB trotz GW</title><content type='html'>Genau, persönliche Bestzeit trotz permanentem Gegenwind, es hat funktioniert.&lt;br /&gt;Aber mal schön der Reihe nach, so viel Zeit muss sein. Am Day before fand in der Frühe noch ein Lauf zum Auflockern statt und trotz eines eigentlich nicht vorhandenen Tempos wurden die alten Knochen nicht wirklich lockerer. Die abendliche Nudelparty musste ich aufgrund einer mittelschweren Migräneattacke (ja, leider bekommen auch Männer so etwas) sausen lassen, so dass die Zweifel natürlich einen neuen Schub bekamen.&lt;br /&gt;Sonntag früh ging es dann ab in die Grube-Halle, wo ich auf die Vereinskollegen Dirk und Ronald traf. Letzterer versuchte sich als „Kachelmann für Arme“ und prognostizierte für die Strecke nahezu komplette Windstille. Damit lag er zwar gründlich daneben, konnte sich aber dennoch als zukünftige Wetterfee empfehlen, die liegen schließlich auch immer falsch. Langsam ging es dann zum Start, unterwegs wurde eigentlich ganz schön gefroren und so konnte ich den Rennbeginn kaum erwarten. Leider entgingen mir meine Vereinsoberen, so dass ich ihnen kein Glück wünschen konnte, aber das brauchten sie wohl auch nicht. Nur der „Frische Franzose“ lief mir noch über den Weg und natürlich jede Menge andere bekannte Leute.&lt;br /&gt;Für meine geplante 3:45 h war ein Schnitt von 5:20 erforderlich, den ich aber eigentlich erst ab km 3 erreichen wollte. Möglicherweise lag es an der Kälte, dass ich das nicht geschafft habe, es ging jedenfalls gleich ziemlich zügig los und bei der 5-er Marke hatte ich nur 10 s Rückstand auf die Richtzeit. Am Ring lauerte der Halbe David auf uns Marathonis und war so nett, mich ein Stück zu begleiten. Auch die radelnde Silke stand an der Strecke und feuerte uns an, so etwas baut immer auf.&lt;br /&gt;Beim Einlaufen in das Rondell an der DB kam mir Dirk entgegen, leider nicht das letzte Treffen auf der Strecke. Die Prager Straße zieht sich ja ganz schön und es geht eigentlich permanent bergauf, was sich bei Gegenwind als besonders lästig erweist. Aber trotzdem war nach 10 km alles exakt im Plan und zwar auf die Sekunde genau. Kurz vorher hatte mich ein Läufer gefragt, ob er mit mir zusammen laufen dürfe und da ich ein großzügiger Mensch bin, habe ich das selbstverständlich gestattet. Mit Christian hatte ich dann in meinem 21. Marathon zum ersten Mal einen Laufpartner gefunden und mit ihm auch wunderbar harmoniert, vielen Dank für die Begleitung und gegenseitige Motivation.&lt;br /&gt;Ein Blick auf die Uhr beim Erreichen der HM-Marke zeigte, dass wir schon anderthalb Minuten im Plus waren und bei dieser Marke gab es zum ersten Mal auch viele Zuschauer. Auch die auf den Start wartenden Halben trugen zu diesem Stimmungshöhepunkt bei, vom Verein waren Martin, Christoph und Matthi zu sehen und natürlich David, der mich wieder ein Stück begleitete. Wahrscheinlich waren es genau die Körner, die er dabei auf dem Weg zur eigenen PB vergeudet hat, aber so selbstlos sind wir eXaner halt. Wie in nahezu jedem Lauf wurde mir mal wieder bescheinigt, dass ich unheimlich locker aussehe. Naja, wenn schon nicht schnell laufen, dann wenigstens schön….&lt;br /&gt;Die Split-Zeiten blieben nach wie vor sehr gut und mei Versuch, etwas Tempo herauszunehmen, scheiterten grandios und so wuchs die Befürchtung, dass es vielleicht zum Einbruch käme. Ich war mir aber sicher, dass dieser höchstens nach km 35 auftreten würde und ab da komme ich auf jeden Fall ins Ziel.&lt;br /&gt;Beim km 33 gab es ein Negativerlebnis, denn vor mir tauchte plötzlich Dirk auf, gehend und total frustriert, denn er bekam keine Luft mehr und stieg aus. Bitter für ihn, bei mir ging es unverändert gut, auch wenn es langsam aber sicher weh tat.&lt;br /&gt;Es hatte sich schon vorher angedeutet, aber bei der Verpflegungsstelle bei km 36 konnte Christian nicht mehr folgen und es wurde für mich ein verdammt einsames und hartes Rennen. Aber jegliche Versuchung wurde sofort im Keim erstickt, auch wenn ich jetzt vom Genusslauf weit entfernt war. Inzwischen hatte ich den Tunnelblick, war mir der PB relativ sicher, aber auch nicht mehr zu irgendwelchen Hochrechnungen in der Lage. Ab und zu ein Blick nach hinten, ob nicht die Halbmarathonis auftauchen, aber da war nichts. Die letzten 1500 m hatte ich schon ein Grinsen im Gesicht, die Faust war schon lange vor Freude geballt und mein Lächeln spiegelte sich jetzt auch in vielen Gesichtern.&lt;br /&gt;Die Zielgerade und die Uhr zeigte erst 3:40 an, mein Lächeln wurde noch breiter. Erst Recht, als ich meine Frau in der Menge entdeckte. Zieleinlauf, 3:40:15, eine Umarmung und Wasser des Glücks in den Augen.&lt;br /&gt;Ziel 1 bis einschließlich 8 erreicht, ohne eigenes Zutun leider auch die 19, was will man mehr. Die PB um 6 Minuten verbessert, Vereinskollegen mit unglaublichen Zeiten und Platzierungen, sowohl auf der ganzen als auch der halben Strecke, ein schöner Tag.&lt;br /&gt;Nur für die Statistik:&lt;br /&gt;HM: 1:50:55            2. HM: 1:49:20        gesamt 3:40:15&lt;br /&gt;Platz 227 von 614, AK 14 von 40 und bei den Sachsenmeisterschaften 4. Platz der AK M50&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-7050218147477972806?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/7050218147477972806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=7050218147477972806&amp;isPopup=true' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7050218147477972806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7050218147477972806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/04/pb-trotz-gw.html' title='PB trotz GW'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-1452710542327471760</id><published>2008-04-16T07:26:00.003+01:00</published><updated>2008-04-16T11:52:29.738+01:00</updated><title type='text'>Sag mir wo Du stehst</title><content type='html'>Nein, keine Angst, es geht nicht um einen temporär aufrechten maskulinen Körperteil, schließlich ist das ja mehr oder weniger ein Lauf-Blog.&lt;br /&gt;Meist weiß der Läufer ja nicht so ganz genau, wo er rein formmäßig vor einem Wettkampf steht. Und wenn man dem Vorwettkampfgejammer insbesondere am Start einer Marathonveranstaltung glauben würde, dann wäre jeder Marathon eine Veranstaltung für Leute mit gaaaaaanz wenig Training, gaaaaaaanz schlimmen Verletzungen und seeeeeeeehr heftigen Wehwehchen. Nach diesem "Läuferlatein" müsste eigentlich die Einteilung in Altersklassen aufgehoben werden und statt dessen wie bei den Paralympics in Schadensklassen gewertet werden.&lt;br /&gt;Nun, ich weiß tatsächlich nicht so richtig, wozu ich läuferisch momentan in der Lage bin. Die Trainingsquantität stimmt eindeutig, zum ersten Mal in meiner Lauf-"Karriere" steht zu diesem Jahreszeitpunkt eine vierstellige Zahl auf dem Tacho. Noch nie habe ich so viele lange Läufe von 20 und mehr Kilometern absolviert (29) und noch nie war mein Schnitt km/Trainingseinheit so hoch (18). Und trotzdem bin ich ein Turnbeutelvergesser und Saunauntensitzer, denn es fehlt eindeutig die Qualität, Tempo oder gar Intervalle waren bestenfalls als Spurenelemente zu verzeichnen. Alles nur, weil nach dem saublöden Sturz und der bescheuerten Bänderdehnung vom Dezember (!!!) die Knochen einfach nicht so wollten, wie ich das will. Jede Tempoverschärfung (wenn ich von Tempo rede, dann ist das für die meisten Vereinskameraden Regeneration) brachte unvermeidlich Schmerzen mit sich und das ist auch heute noch so.&lt;br /&gt;Trotzdem, wat mutt, dat mutt und so will ich am Sonntag PB laufen, die alte steht bei 3:46:12 und ist immerhin schon 4 Jahre alt.&lt;br /&gt;Man soll sich ja realistische Ziele stellen und so habe ich mal eine Zielliste aufgestellt, wobei die Wahrscheinlichkeit mit steigender Ordnungsnummer stark sinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;01. Marathon bis ins Ziel bringen&lt;br /&gt;02. Lauf gesund und mit erträglichen Schmerzen überstehen&lt;br /&gt;03. Schnitt von 6 min/km laufen (also Endzeit um die 4:15)&lt;br /&gt;04. unter 4 Stunden laufen&lt;br /&gt;05. vor den ersten Halbmarathonis der LG ins Ziel kommen&lt;br /&gt;06. unter 3:46:12 laufen&lt;br /&gt;07. unter 3:45 laufen&lt;br /&gt;08. vor den ersten Halbmarathonis ins Ziel kommen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19. auf dna auflaufen und ihn überholen&lt;br /&gt;20. auf herchi auflaufen und ihn stehen lassen&lt;br /&gt;21. auf rs auflaufen und passieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;32. nacheinander (Reihenfolge beliebig) roadrunner, jr, steven, cp ein- und überholen&lt;br /&gt;33. jg erreichen und ihn zum zweiten Platz ziehen&lt;br /&gt;34. Streckenrekord laufen&lt;br /&gt;35. JWBL rennen&lt;br /&gt;36. Haile's Berliner Zeit pulverisieren&lt;br /&gt;37. der Erste unter 2h sein&lt;br /&gt;38. Doping-Probe gut überstehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OK, nicht übertreiben. ;-)))))&lt;br /&gt;Alles bis Punkt 7 scheint realistisch, eventuell noch die 8, da letztes Jahr der Sieg auf der HN-Strecke für 1:14 weg ging.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-1452710542327471760?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/1452710542327471760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=1452710542327471760&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1452710542327471760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1452710542327471760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/04/sag-mir-wo-du-stehst.html' title='Sag mir wo Du stehst'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-7525935925128442401</id><published>2008-03-31T07:40:00.001+01:00</published><updated>2008-03-31T08:45:10.167+01:00</updated><title type='text'>Meine beste Freundin</title><content type='html'>Auch wenn ich jetzt meinen guten Ruf riskiere, aber es muss einfach mal heraus, ich habe (trotz glücklicher Ehe) eine Freundin. War es früher so, dass ich mal diese und mal jene ausprobiert habe, so bin ich doch zunehmend treu geworden. Wenn ich es mir recht überlege, dann gibt es schon mindestens 2 Monate keine andere mehr neben ihr, so lange habe ich noch bei keiner einzigen ausgehalten.&lt;br /&gt;Dabei kam alles so ganz unverhofft und eigentlich auch ein wenig schwer vorstellbar. Mein Sohn lernte sie dereinst bei einem Arztbesuch kennen und obwohl das so gar nicht seine Art ist, brachte er sie sofort mit nach Hause. Ich musste zwar ein wenig nachhelfen, aber schließlich lehnte sie sich zärtlich an seinen Rücken. Für ihn war diese Begegnung eine der anderen Art und ich weiß auch nicht, was zwischen den beiden vorgefallen war, aber unter Tränen und mit heftiger Verzweiflung wollte er nie wieder etwas mit ihr zu tun haben. Sie verschwand aus unserem Leben und nur manchmal dachten wir noch an dieses scharfe Luder. Bis es eines Tages der Zufall wollte, dass sie mir in die Arme fiel. Ich wurde schwach, sie sah aber auch zu verführerisch in ihrem rot-blauen Einteiler aus. Und da sie es auch wollte, benutzte ich sie an Ort und Stelle, es war uns alles egal, sie gab sich mir einfach hin und entfachte ein Feuer, wie ich es noch niemals erlebte. Sie gab und gibt mir so viel Wärme, wie es bisher noch keine geschafft hat. Sie verursacht bei mir unkontrollierte Schweißausbrüche und ein beinahe unerträgliches Prickeln auf der Haut. Und doch, trotz all der Schmerzen, komme ich einfach nicht von ihr los, bin ihr hoffnungslos verfallen, muss sie einfach ständig um mich haben. Das Schöne an der Sache ist, meine Frau hat nichts dagegen, denn das, was ich mit meiner Freundin anstelle, das könnte ich mit meiner Frau nie machen. Sie hat halt bloß einen komischen Namen, meine Freundin, einen, den ich vorher noch nie gehört habe. In der Tat einen eigenartigen Namen, denn was mögen sich ihre Eltern bei der Namenssuche gedacht haben? Ich weiß auch gar nicht, welcher Sprache dieser Name entspringt, aber wenn ich mit Latein oder Griechisch versuche, dann heißt sie die letzte Ecke oder gar die letzte Ölung, ich weiß es einfach nicht, wir hatten ja nur russisch und so nenne ich sie einfach nur zärtlich: mein Finchen.&lt;br /&gt;Ich bin nicht ihr Einziger, denn viele hatten sie schon, aber das macht mir nichts aus. Auch ein Punkt, der mich an mir sehr stark wundert, denn ich teile sie gern mit anderen, für mich allein wäre sie auch nicht zu verkraften.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-7525935925128442401?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/7525935925128442401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=7525935925128442401&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7525935925128442401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7525935925128442401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/03/auch-wenn-ich-jetzt-meinen-guten-ruf.html' title='Meine beste Freundin'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-5037747580072632350</id><published>2008-03-11T09:39:00.003Z</published><updated>2008-03-11T10:05:47.873Z</updated><title type='text'>Messe, Matsch und Markkleeberg</title><content type='html'>Wenn schon alle ihre Laufberichte abgegeben haben, muss ich halt auch noch meinen Senf dazu geben. Wenngleich natürlich Senf eine Bratwurst bedingt, womit ich schon fast beim Thema bin.&lt;br /&gt;Durch eine langwierige Verletzung gehandicapt, wusste ich bis zum Samstag nicht so richtig, welche Zeit ich laufen kann. Wobei, wenn man sich am Start eines Laufes befindet, dann fällt man zwangsläufig unangenehm auf, wenn man keine Verletzung oder zumindest eine Erkrankung und damit extremen Trainingsausfall für sich reklamieren kann. Läuferische Wettkämpfe muten fast ein wenig wie die Paralympics an, wenn man den Worten immer trauen kann.....&lt;br /&gt;Da ich nichts riskieren wollte, bot ich mich hn als Zugpferd an, schließlich liegt mein cw-Wert und damit mein Windschatten etwa doppelt so hoch wie der von cp. Ausgemacht war ein Tempo, welches auf eine 50-er Zeit hinausging. Nun bin ich ja der Aussätzige des Vereins, der eine, der noch immer ohne Forerunner läuft. Ich weiß ja, dass ich damit eine interne Strafmaßnahme geradezu erbettle und manchmal bereue ich auch zutiefst, aber bisher schreckt mich die Größe dieser Teile furchtbar ab, da muss man ja noch gezielt Krafttraining mit dem linken Arm machen. Jedenfalls muss sich ein NFR (Non-Forerunner-Runner) auf sein Tempogefühl verlassen und da hapert es doch ein wenig, so dass wir leicht zu schnell waren. Aber da hn folgen konnte, ließen wir es dabei. Ich lief deutlich über Limit und was mir viel wichtiger war, auch deutlich schmerzfrei. Und so kamen wir mehr oder weniger entspannt nach einer teils heftigen Schlammpackung mit einer niedrigen 48-er Zeit ins matschige Ziel.&lt;br /&gt;Die Wege waren teilweise wie Schmierseife, Matsch allerorten. Aber in meiner Altersklasse muss man sich ja so langsam an den Geruch feuchter Erde gewöhnen.......&lt;br /&gt;Schön war es natürlich, mal wieder viele Leute aus dem Verein zu treffen, auch wenn die meisten auf der Strecke dann eine völlig ungesunde Hektik entfalteten.&lt;br /&gt;Es soll wohl auf der Strecke einen Zwischenfall mit einem Pferd gegeben haben, welches scheute und einen Läufer meiner AK darufhin bedrängte. Und dami wäre ich wieder beim Senf, denn Pferdebratwurst ist ziemlich lecker (mit Senf). ;-)))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern sollte es dann ein langer Lauf im niedrigen Tempo werden. Dieser Plan wurde allerdings schon kurz hinter dem Parkplatz torpediert, als die Vereinsführung auftauchte und ich mich genötigt fühlte, wenigstens ein Stück mit ihnen zu laufen. Nach einem gefühlten 10-er Wettkampftempo trennten sich dann unsere Wege, die Herren verabschiedeten sich ins Küchholz und ich mich an den Markkleeberger See. Mein zweiter Lauf an diesem Gefilde (man ist schneller da als am Cosi), dieses Terrain ist wesentlich anspruchsvoller als die Runde um den Cospudener See. Es gibt ziemliche Höhenunterschiede und wie an keiner anderen Stelle wird da das Naturgesetz eindrucksvoll nachgewiesen, dass der Wind IMMER von vorn kommt.&lt;br /&gt;Letztendlich wurden es gute 32 km und das mit "Anfangsbeschleunigung", eine völlig neue Trainingsform.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-5037747580072632350?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/5037747580072632350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=5037747580072632350&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5037747580072632350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5037747580072632350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/03/messe-matsch-und-markkleeberg.html' title='Messe, Matsch und Markkleeberg'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-7664010549549496942</id><published>2008-02-28T09:46:00.002Z</published><updated>2008-02-28T10:03:56.739Z</updated><title type='text'>List, Lust und Laufen</title><content type='html'>&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Dass wir der Natur hoffnungslos unterlegen sind, das weiß doch nahezu ein jeder. Und so verwundert es eigentlich auch nicht, dass wir Vertreter der Gattung Homo laufensis einfach nicht verstehen wollen, dass es ein Leben jenseits der Laufpisten dieser Welt gibt. Nehmen wir nur mal das immer gut passende Thema SEX.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Sex UND Laufen (zumindest gleichzeitig) schließt sich ja zum großen Teil aus. Machen wir uns nichts vor, manche laufen anstelle von Sex, manche stellen sich Sex beim Laufen vor und wieder andere können sich gar nicht mehr vorstellen, Sex zu haben. Es soll sogar Leute geben, die das Laufen praktizieren, um eine Ausrede zu haben, wenn sie zum Sex gezwungen werden sollen und das mit der Migräne nicht mehr zieht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wie komme ich auf solch tiefgründige Betrachtungen? Die Weltpresse ist dran schuld, denn die haut uns heute den folgenden Artikel um die Augen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;em&gt;Alles für guten Sex: Listspinnen stellen sich tot&lt;br /&gt;London (dpa) - Besonders raffinierte Männchen der Listspinne stellen sich kurz tot, um ihre Partnerinnen zum Sex zu bewegen. In ihrem Mund bieten sie zunächst ein «Brautgeschenk» an - beispielsweise eine erbeutete Fliege - dann bleiben sie bewegungslos liegen.&lt;br /&gt;Wenn das Weibchen sich über die Nahrung hermacht, bringt sich das Männchen blitzschnell in die Paarungsposition. Nach einem Bericht des britischen Magazins «New Scientist» (Nr. 2645, S. 19) kamen 89 Prozent der männlichen Listspinnen (Pisaura mirabilis), die diese Strategie beherrschten, zum Sex. Von den Männchen, die die Technik des Totstellens nicht anwandten, schafften es nur 40 Prozent bis zur Begattung.&lt;br /&gt;Außerdem konnten die trickreichen Männchen mehr Eier befruchten, da die Paarungen länger dauerten, fanden die Wissenschaftler der Universität Århus in Dänemark heraus. Bislang sei die Technik des Totstellens zur Abwehr von Fressfeinden im Tierreich bekannt gewesen.Als Sex-Strategie sei sie erstmals beobachtet worden, hieß es weiter. «Das offensichtliche Anti-Räuber-Verhalten hat sich zu einer anwendbaren Paarungsstrategie entwickelt», sagte die Biologin Trine Bilde von der Universität Århus dem «New Scientist». Der Originalartikel ist im Journal «Behavioral Ecology» erschienen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Welche Konsequenzen soll man da nun als Läufer drauß ziehen? Soll sich der Läufer reglos auf die Piste legen, ein paar nagelneue Funktionsklamotten in den Händen und darauf warten, dass sich ein andersgeschlechtlicher Freizeitakteur auf selbige stürzt? Die Gefahr, dabei von einem Stockschleifer erlegt zu werden, wäre mir jedenfalls viel zu groß.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Aber man kann das ja mal 1:1 von der Spinne übernehmen. Ich werde mich mal heute abend im ehelichen Hobbyraum tot stellen (also wie immer), aber dabei einen Hähnchenschenkel aus dem Mund hängen lassen. Mal sehen, ob meine Frau darauf anspringt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ja, ich gehe ja dann noch laufen.....&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-7664010549549496942?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/7664010549549496942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=7664010549549496942&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7664010549549496942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7664010549549496942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/list-lust-und-laufen.html' title='List, Lust und Laufen'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-1366228510966232801</id><published>2008-02-24T16:23:00.003Z</published><updated>2008-02-24T16:40:20.963Z</updated><title type='text'>Marx, Murks und andere "Haileids"</title><content type='html'>Nun begab es sich in dieser Woche, dass mein holdes Weib und ich unseren Resturlaub vernichten mussten, aber leider nur 4 Tage Zeit hatten. Da ich ja der Älteste unter den eXa-nern bin, was lag also näher, als die älteste Stadt Deutschlands zu besuchen, nämlich Trier. Der durch zahlreiche marxistisch-leninistische Schulungen gestärke Charakter wird zweifellos sofort wissen, dass es sich dabei um die Geburtsstadt von Karl Marx handelt, um den es in letzter Zeit in unserer schönen Heimatstadt mal wieder ganz schönen Wirbel gab.&lt;br /&gt;Das letzte bekannte Gesicht in Leipzig war das von &lt;strong&gt;Chrische&lt;/strong&gt;, der gerade seinen Nachwuchs mit Backwaren der Firma Ostermann versorgte und kaum 7 Stunden später waren wir auch schon dort in Trier. In der Stadt, wo nach der Meinung einiger Durchgeknallter das Unheil dieser Welt seinen Ursprung nahm, nur weil der Marxismus Staatsreligion der DDR war. Ohne politisch zu werden, aber was die Führung dieses untergegangenen Landes gemacht hat, das war Murks, da konnte doch wohl olle Karli nichts dafür.&lt;br /&gt;Leider war am Donnerstag der Kurzurlaub schon wieder Geschichte und Freitag früh ging es in den Wald, wo ich völlig überraschend auf &lt;strong&gt;Roadrunner&lt;/strong&gt; traf, der es sogar geschafft hat, sich für einige Kilometer auf mein Tempo herabzulassen.....&lt;br /&gt;Samstag kam mir dann &lt;strong&gt;Jutta&lt;/strong&gt; entgegen, sie war schon fertig und ich habe gerade erst angefangen, ja wer zu spät kommt. Am Cosi ging es dann schon weiter mit der Vereinsmeierei, denn &lt;strong&gt;jg&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;weichei&lt;/strong&gt; zogen elegant an mir vorbei. Aber dann passierte etwas, womit ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu glauben wagen konnte, ich konnte die beiden stellen und überholen, ohne mich dabei besonders anstrengen zu müssen. Den Gladiator der Stadtrangliste und den Dritten des letzten Leipzig-Marathon lies ich einfach so stehen, herrlich &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(ok, die beiden standen und begossen die Pflänzlein am Wegesrand, aber immerhin).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Seit Samstag weiß ich auch endlich, wofür jg eigentlich steht. Ich dachte immer, das sind die Anfangsbuchstaben von Vor- und Zuname, völliger Blödsinn, das heißt ganz einfach juttas gatte.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-1366228510966232801?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/1366228510966232801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=1366228510966232801&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1366228510966232801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/1366228510966232801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/marx-murks-und-andere-haileids.html' title='Marx, Murks und andere &quot;Haileids&quot;'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-5518825973072837005</id><published>2008-02-13T06:40:00.002Z</published><updated>2008-02-13T06:53:58.095Z</updated><title type='text'>Mein Lauf mit (der) Queen</title><content type='html'>Nein, keine Angst, ich bin nicht mit DER Queen, scherzhaft auch als Themseliesel bezeichnet, gelaufen. Wobei es vielleicht sinnvoll wäre, mich von deren Corgies durch den Wald hetzen zu lassen, sowohl für mich als auch für die Hunde....&lt;br /&gt;Unser allseits geschätzter Herchi veröffentlicht in seinem Blog ja immer seine Begleitmusik, letztens waren es die Ärzte. Bei mir war gestern &lt;strong&gt;Queen&lt;/strong&gt; dran, meine absolute Lieblingsband, die vielleicht der eine oder andere auch kennt. Und da ich am Vortag 31 km gelaufen bin und auf meiner persönlichen to-do-Liste gestern noch mal 20 km standen, wurde es natürlich ein wenig hart. Und genau da half mir die Musik von &lt;strong&gt;Queen&lt;/strong&gt;, weil auch die Titel so phantastisch zu meiner Verfassung passten. An genau diesem "Dialog" möchte ich den geneigten Leser (also den einen) gern teilhaben lassen:&lt;br /&gt;W: Warum tue ich mir das eigentlich an?&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;color:#3333ff;"&gt;Q: It's a hard life!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;W: Wenn ich jetzt hier tot umfalle, mich findet doch keine Sau!&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Q: Who wants to life forever?&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;W: Oha, da habe ich doch glatt den Baum überholt, der auf der Pleiße schwimmt!&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;color:#3333ff;"&gt;Q: I'm going slightly mad!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;W: Wer zwingt mich eigentlich zu dem Schei...?&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;color:#3333ff;"&gt;Q: Under pressure!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;W: Nö, ich hör jetzt auf!&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Q: Show must go on!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;W: Es geht wieder, ich bekomme die zweite Luft!&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Q: The miracle!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;W: Ich hab's geschafft, ich bin halt doch der Größte!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;color:#3333ff;"&gt;&lt;em&gt;Q: We are the champions!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-5518825973072837005?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/5518825973072837005/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=5518825973072837005&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5518825973072837005'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/5518825973072837005'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/mein-lauf-mit-der-queen.html' title='Mein Lauf mit (der) Queen'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-2266355389956229332</id><published>2008-02-11T08:55:00.000Z</published><updated>2008-02-11T11:32:17.874Z</updated><title type='text'>Das Knie regiert die (Läufer-)Welt</title><content type='html'>Da habe ich doch am Samstag mal so etwas wie "Tempo" probiert und einen atemberaubenden Lauf im 5:40-er Schnitt gemacht, auf dass sich die Bäume (die paar, die noch stehen) in meinem Sog bewegt haben wie einst durch Kyrill und was passiert, das Knie sagt: Nöö, so nicht!&lt;br /&gt;Alle Vereinskameraden bestechen durch ihre gute Frühform, bei mir sticht das Knie. Aber was soll's, da muss es durch, warum ist es Knie geworden.&lt;br /&gt;Einziges Positivum am langen Samstag, ich habe die überaus erfolgreich in die Saison gestartete Vereinsamazone Jutta getroffen, sie war ziemlich flott unterwegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wochenbilanz: 85 km in 4 Einheiten&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-2266355389956229332?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/2266355389956229332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=2266355389956229332&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2266355389956229332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/2266355389956229332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/das-knie-regiert-die-lufer-welt.html' title='Das Knie regiert die (Läufer-)Welt'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-378476237977984592</id><published>2008-02-08T06:54:00.000Z</published><updated>2008-02-08T07:02:32.429Z</updated><title type='text'>Wer hat Dich, Du schöner Wald.......</title><content type='html'>Seit Wochen ist ja Holzeinschlag im &lt;strong&gt;Auewald&lt;/strong&gt; und was aus forstwirtschaftlicher Sicht sicher Sinn macht, das wird durch die eingesetzte Technik ad absurdum geführt. Da werden die gefällten Bäume mit Maschinen aus dem Wald gezerrt, die Spuren im Boden hinterlassen, die schon eher auf Tunnelbauten hindeuten. Da kann der geneigte Freizeitläufer quasi kilometerweit durch den Wald rennen und sieht dennoch ständig rechts und links nur noch Erde. OK, ab der M50 sollte man sich sowohl an den Anblick als auch den Geruch von feuchter Erde langsam gewöhnen, aber muss das denn wirklich sein?&lt;br /&gt;Wo sind denn die Freunde von Robin Wood, die wochenlang auf einem alleinstehenden Dresdener Baum saßen, wo sind sie denn? Keine Medien, keine Umweltschützer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste läuferhinderliche Baustelle ist am Nordufer des &lt;strong&gt;Cospudener See&lt;/strong&gt;, da wird gerade eine Scharte ausgewetzt, nämlich die Hochwasserscharte. Nun wissen wir ja, dass Scharten nichts tolles sind, wie eben Schießscharten oder gar Hasenscharten......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gelaufen bin ich auch gestern, 20 km in knapp 2 h (alle Zahlenangaben sind wie immer ohne Gewähr).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-378476237977984592?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/378476237977984592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=378476237977984592&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/378476237977984592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/378476237977984592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/wer-hat-dich-du-schner-wald.html' title='Wer hat Dich, Du schöner Wald.......'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-7504967397674027443</id><published>2008-02-06T08:15:00.000Z</published><updated>2008-02-06T12:19:24.802Z</updated><title type='text'>Das Leiden des alten W.</title><content type='html'>Irgendwie steckt total der Wurm drin und das schon eine ganze Weile, genau genommen schon über ein Jahr. 2007 begann mit einer Lungenentzündung, die mich wochenlang von den Straßen und Wegen fern hielt, den Trainingsrückstand konnte ich nie wirklich aufholen. Und das Ende war auch nicht so toll, im letzten Jahreswettkampf mit dem Fuß umgeknickt und eine heftige Bänderdehnung abgeholt (wobei es das nach Ansicht meiner Physiotherapeutin gar nicht gibt).&lt;br /&gt;Der Fuß macht noch immer Probleme, da meldet sich das rechte Knie mit nie gekannter Heftigkeit, es ist ein Elend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, gelaufen bin ich trotzdem, denn komischerweise merke ich beim Laufen nichts. Auch bei 30 km im 6-er Schnitt war alles in Ordnung, aber später...&lt;br /&gt;Als Highlight unterwegs Jens getroffen, bloß gut, dass er auf einem anderen Weg und in die andere Richtung lief, da fiel mein "Tempo" nicht so auf!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-7504967397674027443?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/7504967397674027443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=7504967397674027443&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7504967397674027443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/7504967397674027443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/das-leiden-des-alten-willi.html' title='Das Leiden des alten W.'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5003180240398291139.post-3169578275016366966</id><published>2008-02-05T07:54:00.000Z</published><updated>2008-02-07T08:15:03.838Z</updated><title type='text'>Ja, hallo erstmal</title><content type='html'>Ich weiß gar nicht, ob jemand das schon weiß, aber ich blogge jetzt auch.&lt;br /&gt;Wat is ein Blog, fragt man sich ja ganz spontan?&lt;br /&gt;Ist das ein Schreibblog oder ein Rechenblog oder kommt das gar von Blog-Schogolade?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nee, so nicht, wobei Schreibblogg gar nicht so weit weg ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, ich bin der Willi, ne, mit bürgerlichem Namen heiße ich dagegen Thomas.&lt;br /&gt;Ich bin ziemlich läufig, was natürlich nur bedeutet, dass ich einer dieser Bekloppten bin, die bei Wind und Wetter draußen durch die Gegend hecheln. Nicht auf der Jagd nach dem anderen Geschlecht, sondern auf der Jagd nach Kilometern.&lt;br /&gt;Obwohl ich schon in der M50 starte, laufe ich so richtig (ok, manche behaupten, ich laufe noch immer nicht richtig) erst seit 8 Jahren.&lt;br /&gt;In dieser Zeit habe ich es immerhin auf 20 Zieleinläufe bei Marathon-Läufen gebracht und nur einen einzigen Wettkampf nicht beendet. Das krämt mich noch heute, aber dummerweise trat bei diesem Lauf eine lokale Spitze der Erdanziehung auf, der ich mich beugen musste, auf gut deutsch bin ich auf die Fre... geknallt, wenigstens kein wichtiges Körperteil betroffen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2007 bin ich stolzes Mitglied der wirklich ruhmreichen Laufgemeinschaft &lt;span style="font-size:130%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;LG eXa&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Auch wenn ich dort in des Wortes eigenster Bedeutung nur ein Mitläufer bin, aber die Ergebnisse meiner Vereinskameraden machen auch mich stolz. Und schließlich ist es ja so, wenn es nicht so langsame Läufer wie mich gäbe, dann wären die anderen relativ gesehen viel langsamer!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5003180240398291139-3169578275016366966?l=sachsenwilli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/feeds/3169578275016366966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5003180240398291139&amp;postID=3169578275016366966&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3169578275016366966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5003180240398291139/posts/default/3169578275016366966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sachsenwilli.blogspot.com/2008/02/ja-hallo-erstmal.html' title='Ja, hallo erstmal'/><author><name>Sachsenwilli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12408039953102626776</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
